5000 US-Soldaten landen in Thailands Sextouri-Stadt

Etienne Sticher
Etienne Sticher

Thailand,

Die 5000 Matrosen der USS Abraham Lincoln erhalten nach 250 Tagen auf See Landgang in Pattaya. Die Partyhochburg freut sich auf den Ansturm.

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5000 US-Soldaten erhalten Landgang in Pattaya. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USS Abraham Lincoln legt an, die Matrosen erhalten nach 250 Tagen Landgang.
  • Die Partyhochburg Pattaya freut sich auf die US-Soldaten und deren Geld.
  • Die Polizei hat derweil ihre Präsenz erhöht.

250 Tage lang war die Besatzung des US-Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln auf See. Jetzt darf sie endlich wieder an Land. Ausgerechnet in Pattaya.

Die thailändische Stadt ist berühmt-berüchtigt als Party-Hochburg und für den Sextourismus. Zuletzt litt sie aber unter sinkender Nachfrage, die rund 5000 Matrosen kommen also nicht ungelegen.

Thailand
Pattaya ist bekannt für das Nachtleben und den Sextourismus. (Archivbild) - keystone

So teilte Bürgermeister Poramet Ngampichet mit, dass man sich auf sie freue. Hotels, Restaurants, Bars und andere Tourismusbetriebe seien vorbereitet.

Zahlreiche Betriebe haben Banner angebracht, um die Soldaten willkommen zu heissen. Einige danken ihnen auch für den Einsatz.

Und der Bürgermeister rechnet mit hohen Einnahmen. Er schätzt die täglichen Ausgaben auf 1000 bis 3000 Baht pro Person. Somit sind Einnahmen von bis zu 15 Millionen Baht (rund 365’000 Franken) pro Tag möglich.

Ende 2025 stach die Abraham Lincoln mit den rund 5000 Matrosen für einen regulären Einsatz in See. Dann begann US-Präsident Donald Trump zusammen mit Israel den Iran-Krieg. Aus dem regulären Einsatz wurde ein Kriegseinsatz.

Der Flugzeugträger wurde in den Nahen Osten verlegt, der Einsatz verlängert. Zuletzt sorgten die Bedingungen an Bord der USS Abraham Lincoln für Schlagzeilen.

Warst du schon einmal in Pattaya?

Berichten zufolge wurden die Soldaten nicht ausreichend unterstützt, die Rede war von psychischen Problemen bis hin zu Suizidversuchen. Die Toiletten sollen nicht funktioniert haben, es soll Versorgungsengpässe gegeben haben.

Nun legte der Flugzeugträger im thailändischen Hafen Laem Chabang an. Die Matrosen haben Landgang, bevor die Reise zurück in die Heimat geht.

Polizei erhöht Präsenz in Pattaya

In Pattaya haben sich nicht nur die Restaurants und Bars vorbereitet, sondern auch die Polizei: In Absprache mit dem Flugzeugträger werden die Soldaten in kleinen Gruppen an Land gelassen, um die Massen besser zu kontrollieren.

Zudem wurde die Polizeipräsenz verstärkt, an wichtigen Zufahrtsstrassen gibt es zusätzliche Kontrollen. Die Polizei überwacht ausserdem die Ausgehviertel und Touristenzonen intensiv.

Pattaya hat mit US-Soldaten Erfahrung. So kamen ab Mitte der 1960er-Jahre US-Soldaten aus dem Vietnamkrieg zur Erholung. Dadurch entwickelte sich aus dem Fischerdorf innerhalb weniger Jahre eine grosse Party-Stadt.

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Kommentare

User #1479 (nicht angemeldet)

Pattaya automatisch als schmuddel Ort zu definieren zeigt eigentlich nur, was im Kopf des Autors vorgeht. Pattaya ist viel mehr als ein Ort mit vielen girlie Bars. In Thailand kann man paradiesisch leben für einen angemessenen Preis. Schönes Klima, super essen, überall freundliche Leute, super Wohnung und alles 10x billiger. Ich bin seit 7 Jahren hier und komme garantiert nicht zurück in den Regen und in die Kälte.

User #3926 (nicht angemeldet)

Die Zense hat viele Hühner, aber nicht auf dem gleichen Balkong!

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