Putin: Vorwurf zu Drohnenvorfall in Rumänien nicht bewiesen

Keystone-SDA
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Kasachstan,

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Vorwurf zurückgewiesen, russische Drohnen hätten Rumänien beschossen. «Niemand kann sagen, woher der eine oder andere Flugapparat stammt, bevor keine Expertise vorgenommen wurde», sagte Putin vor russischen Journalisten in Kasachstans Hauptstadt Astana. Wahrscheinlich sei eher eine ukrainische Drohne vom Kurs abgekommen, behauptete er. In der Vergangenheit seien auch in Finnland, dem Baltikum und Polen verirrte ukrainische Drohnen heruntergekommen – und jedes Mal sei zunächst Russland beschuldigt worden. Moskau sei aber zur Aufklärung des Falls bereit, fügte Putin hinzu.

Putin
Russlands Präsident Wladimir Putin. - keystone

Dazu forderte der Kremlchef die Übergabe der Drohnentrümmer. Erst dann könne Moskau objektiv zu dem Fall Stellung nehmen, sagte er am Rande eines Gipfels der Eurasischen Wirtschaftsunion in Astana.

In der Nacht war eine Drohne in ein Wohnhaus der rumänischen Stadt Galati nahe der Grenze zur Ukraine eingeschlagen. Zwei Menschen wurden verletzt. Bukarest hat als Reaktion darauf, den russischen Botschafter einbestellt und das Generalkonsulat in Constanta geschlossen. Eine Reihe von EU- und Nato-Staaten hat den Vorfall als russische Eskalation verurteilt.

Kommentare

User #1252 (nicht angemeldet)

„Habe nach Putins Regeln gespielt“: Ex-Propagandistin enthüllt, wie der Kreml wirklich tickt. Vier Jahre nach ihrer Flucht aus Moskau warnt Marina Owsjannikowa: Die größte Gefahr für das Regime gehe nicht vom Volk aus, sondern aus dem Kreml. Die Vorschriften und Regeln, was berichtet werden durfte, kamen schrittweise und nie in Form formaler schriftlicher Anweisungen. Stattdessen habe Kirill Kleimjonow, der Nachrichtenchef, täglich mit der Präsidialverwaltung telefoniert und Reportern und Produzenten dann mündlich mitgeteilt, was erwartet oder verboten sei. So sei Steuerung zugleich präsent und schwer greifbar gewesen, weil kaum etwas dokumentiert wurde.

User #8435 (nicht angemeldet)

Das Bundesgericht verurteilt die Zürcher Banker von Putins Jugendfreund – und sendet ein klares Signal an den Kreml.

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