Immer mehr E-Autos: Schweiz hat 2025 weniger CO2 ausgestossen
Heizungen und Verkehr verursachen weniger Emissionen als früher. Dies liegt insbesondere am grösseren Anteil von E-Autos.

Das Wichtigste in Kürze
- Die CO2-Emissionen aus Brennstoffen sanken gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent.
- Grund sind effizientere Gebäude und mehr erneuerbare Energien beim Heizen.
- Auch Treibstoff-Emissionen gingen dank E-Mobilität und Biotreibstoffen zurück.
Der Rückgang bei den Emissionen aus Brennstoffen betrug rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das teilte das Bundesamt für Umwelt (Bafu) am Montag mit.
Die Behörde führte dies auf die bessere Energieeffizienz von Gebäuden sowie den vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energien beim Heizen zurück.
Bei den Treibstoffen nahm der CO2-Ausstoss um rund ein Prozent ab. Dies liege vor allem an der wachsenden Elektromobilität und der Nachfrage nach Biotreibstoffen.
Der Bio-Anteil am gesamten Benzin- und Dieselverbrauch lag 2025 erstmals bei über fünf Prozent.
Biotreibstoffe gewinnen an Bedeutung
Verglichen mit den Werten von 1990 lagen die Brennstoff-Emissionen um 46 Prozent tiefer und die Treibstoff-Emissionen sanken um acht Prozent.
2024 stiess die Schweiz insgesamt 40,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente aus, wie das Bafu zuvor mitgeteilt hatte. Dies entsprach einem Rückgang von 27,3 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 1990.
Der Gebäudesektor reduzierte seinen Ausstoss gegenüber 1990 um 47 Prozent. Die Industrie um 33 Prozent und der Verkehr um fast zehn Prozent.
Die Schweiz hat sich verpflichtet, die Menge der Treibhausgasemissionen von 1990 bis 2030 mindestens zu halbieren. Bis 2050 will sie das Netto-Null-Ziel erreichen.










