EU

    Putin bringt erneut Schröder als EU-Unterhändler ins Spiel

    Keystone-SDA
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    Kasachstan,

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinen Vorschlag zur Benennung von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder als EU-Unterhändler im Ukraine-Krieg verteidigt. «Als ich den Namen von Herrn Schröder genannt habe, hatte ich einen Menschen im Blick, dem man vertrauen kann», sagte er in der kasachischen Hauptstadt Astana. Dass er mit Schröder befreundet sei, sei dabei kein Minuspunkt. «Was ist daran schlecht?», fragte er. Schliesslich gehe es um Vertrauen. Der ehemalige deutsche Kanzler vertrete schliesslich trotzdem nationale Interessen.

    Wladimir Putin Gerhard Schröder
    Russlands Präsident Wladimir Putin und der deutsche Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder im Jahr 2018. - keystone

    Putin betonte dabei, dass Russland der EU nicht vorschreibe, wen sie zum Unterhändler für eventuelle Gespräche über ein Ende des Kriegs in der Ukraine ernenne. Doch für ergiebige Verhandlungen sei ein Partner nötig, der nicht mit scharfen Tönen gegenüber Russland aufgefallen sei, meinte er. Der EU warf er zugleich vor, den Dialog mit Moskau zu verweigern.

    Schon am 9. Mai, dem Tag, an dem Russland den Jahrestag seines Sieges im Zweiten Weltkrieg über Hitler-Deutschland begeht, hatte Putin die Kandidatur Schröders bei möglichen Ukraine-Verhandlungen ins Spiel gebracht. Dieser wäre als EU-Gesandter ein annehmbarer Gesprächspartner für Moskau, hatte er gesagt. In Brüssel stiess dieser Vorschlag vornehmlich auf Ablehnung.

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    Kommentare

    User #6095 (nicht angemeldet)

    Wäre schon schön wenn mal geredet würde, leider kommen keine Vorschläge. Der Orange mit der komischen Frisur ist nicht wie gesagt "in 3 Tagen wäre Frieden wen ich...." sondern eher der Profiteur des Krieges, es müssten halt Vorschläge kommen von allen Seiten

    User #4998 (nicht angemeldet)

    Russland sieht nur Schröder als vernünftige Partner,alle anderen sind ungeeignet.

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