Putin droht mit neuer Rakete: Globaler Konflikt im Ukraine-Krieg

Samantha Reimer
Samantha Reimer

Russland,

Russlands Präsident Putin setzt im Ukraine-Krieg eine neuartige Mittelstreckenrakete ein und warnt vor einer Eskalation des Konflikts.

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Wer für Putin in den Krieg zieht, kann seine Schulden loswerden. - keystone

Wladimir Putin hat den Einsatz einer neuen experimentellen Mittelstreckenrakete namens «Oreschnik» in der Ukraine bestätigt. Die Rakete sei laut Putin eine Antwort auf den «globalen Charakter», den der Ukraine-Krieg angenommen habe, wie «Merkur» berichtet.

Der russische Präsident sieht darin eine Reaktion auf die Einmischung des Westens. «Unsere Luftabwehrsysteme haben diese Angriffe abgewehrt», erklärte Putin bezüglich der jüngsten ukrainischen Angriffe mit westlichen Raketen auf russisches Territorium.

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Putin prahlt mit seiner neuen Atom-Rakete. (Symbolbild) - dpa

Putin betonte in seiner Fernsehansprache am 21. November, dass der vom «Westen provozierte Regionalkonflikt in der Ukraine Elemente globalen Charakters angenommen hat». Er drohte damit, militärische Ziele in Ländern anzugreifen, die die Ukraine mit Waffen versorgen.

Neue Rakete mit Hyperschallgeschwindigkeit

Die «Oreschnik»-Rakete wird von Putin als eine der fortschrittlichsten Waffen des russischen Militärs dargestellt. Sie soll mit Hyperschallgeschwindigkeit arbeiten, was sie für die meisten modernen Luftabwehrsysteme praktisch unabwehrbar machen würde.

Ob die Rakete nuklear bestückt werden könnte, bleibt unklar. Experten sehen den Einsatz mehrerer Sprengköpfe als möglichen Hinweis darauf, dass eine nukleare Bestückung technisch möglich wäre.

Test unter Gefechtsbedingungen

Putin erklärte, dass es sich bei dem Einsatz um einen Test der Rakete unter realen Kampfbedingungen gehandelt habe. Er kündigte an, die Zivilbevölkerung vor weiteren Angriffen mit der «Oreschnik» zu warnen.

Denkst du, es kann dennoch zu einer friedlichen Lösung kommen?

Trotz dieser Drohungen betonte der russische Präsident, dass Russland weiterhin diplomatische Lösungen bevorzuge. Russland sei jedoch «bereit für jede Entwicklung der Ereignisse», warnte Putin laut «Merkur».

Reaktionen aus der Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte scharf auf den Raketenangriff. In einer Videonachricht auf Telegram erklärte er: «Heute hat unser verrückter Nachbar wieder einmal gezeigt, wer er wirklich ist (...)».

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Eine Woche nach dem russischen Raketenangriff mit 19 Toten besuchte Präsident Selenskyj den Tatort in Krywyj Rih. (Archivbild) - Michael Kappeler/dpa

Selenskyj warf Putin vor, «so grosse Angst» zu haben, «dass er bereits neue Raketen einsetzt». Die Ukraine hatte zunächst von einem Einsatz von Interkontinentalraketen gesprochen, was sich später als Fehlinformation herausstellte.

Kommentare

User #5124 (nicht angemeldet)

Putin sollte sich fragen, was er macht wenn 2025 oder 2026 von der Ukraine gebaute Raketen nach Moskau fliegen.

User #4793 (nicht angemeldet)

Russland verteidigt entschieden seine Sicherheisinteressen, und die gehen über seine Landesgrenzen hinaus. Die Nachbarstaaten und der Rest der Welt werden dies zum wiederholten Mal zur Kenntnis nehmen müssen.

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