Prinz William war bei Charles, als Harry seine Rückkehr ankündigte
Prinz William hielt sich gerade bei König Charles in Schottland auf, als bekannt wurde, dass Prinz Harry schon bald in seine Heimat zurückkehren wird.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinz William erfuhr erst Tage nach König Charles von Harrys Rückkehr nach Grossbritannien.
- Der britsche Thronfolger und Ehefrau Kate haben sich bislang nicht öffentlich dazu geäussert.
- Eine Royal-Expertin nimmt an, dass die beiden «nicht begeistert» seien.
Am Mittwochabend, 19. August, gegen 22 Uhr britischer Zeit wurde öffentlich, dass Prinz Harry (41) und Meghan Markle (45) noch in diesem Monat nach Grossbritannien zurückkehren. Es war DIE Meldung auf sämtlichen Boulevardblättern und Onlineportalen.
Prinz William (44) erfuhr davon nicht in England, sondern in Schottland an der Seite seines Vaters, König Charles III. (77). Die «Times» berichtet, dass Vater und Sohn zusammen waren, als die Nachricht bekannt wurde.
Überrascht dürfte der Thronfolger da kaum noch gewesen sein. Charles hatte bereits am Sonntag von den Plänen seines jüngeren Sohnes erfahren – drei Tage vor der Öffentlichkeit. Beim Wiedersehen der beiden in Highgrove im vergangenen Monat war von einer Rückkehr offenbar noch keine Rede.
Prinz William und Kate schweigen
William und seine Frau, Prinzessin Kate (44), haben sich bislang nicht öffentlich dazu geäussert. «Was daran faszinierend ist, ist die vollkommene Funkstille, die von dieser Seite kommt», kommentiert Royal-Expertin Emily Nash im «A Right Royal Podcast».

Sie betont: «Interessant daran ist, dass sie um diese Jahreszeit normalerweise weg sind. Ich nehme an, sie sind darüber nicht begeistert.» Charles dagegen soll sich über mehr gemeinsame Zeit mit der Familie freuen.
Was ist dran am «Sussex-Summit»?
Statt einer Reaktion gab es am Freitag frisches Bildmaterial: Die «Daily Mail» veröffentlichte Aufnahmen von William und Kate, die gemeinsam mit Prinz George (13), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8) in ihrem Land Rover Discovery auf dem Weg nach Balmoral waren.
Kurz zuvor waren dort auch Prinzessin Anne, Zara (45) und Mike Tindall (47) sowie Prinz Edward (62) mit seinem Sohn James (18) eingetroffen.

Charles und Königin Camilla (79) waren ohnehin vor Ort. Bereits am Dienstag hatten die Tindalls mit ihren Kindern am formellen Empfang des Königs teilgenommen. Ebenfalls dabei waren die frisch verheirateten Peter Phillips (48) und Harriet Sperling (45) mit ihrer Tochter Georgina sowie ihren Töchtern Savannah und Isla.
So viele ranghohe Royals kommen nur selten gleichzeitig zusammen. Britische Medien sprechen deshalb vom «Sussex summit» («Sussex-Gipfeltreffen»). Aus dem royalen Umfeld heisst es dagegen, das Treffen entspreche lediglich der jahrzehntealten Sommertradition der Familie.
Sussex-Familie startet Alltag in Grossbritannien
Wie konkret die Rückkehr ist, zeigte sich bereits wenige Tage später. Mittlerweile sind Harry und Meghan in Grossbritannien gelandet. Ihre beiden Kinder Archie (7) und Lilibet (5) sollen dort kommende Woche mit dem regulären Schulunterricht starten.
Ihre Häuser in Montecito und Portugal behalten Harry und Meghan weiterhin. Die Herzogin führt ihre Lifestyle-Marke «As Ever» künftig von Grossbritannien aus weiter.
Sechs Jahre nach dem Rückzug aus den royalen Pflichten und dem Umzug nach Kalifornien, auf den Verträge mit Netflix und Spotify folgten, verlagert sich damit wieder vieles nach Grossbritannien.

Warum das Paar gerade jetzt zurückkehrt, wo es künftig wohnen wird und wer für die Sicherheit aufkommt, ist bislang offen. Ebenso stellt sich die Frage, ob die räumliche Nähe das Zerwürfnis zwischen den Brüdern weiter verschärfen könnte.
Britische Medien nennen als mögliche Umzugsgründe Schauspielangebote für Meghan in Grossbritannien, bessere Schulen für die Kinder und den Wunsch nach einer Annäherung an entfremdete Familienmitglieder. Bestätigt ist davon bislang nichts.
















