Papst Leo XIV. beendet elftägige Afrikareise

Esada Kunic
Esada Kunic

Äquatorialguinea,

Nach elf Tagen auf vier Kontinentstationen kehrt Papst Leo XIV. von seiner Afrikareise mit klaren Botschaften zu Frieden und Würde nach Rom zurück.

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Papst Leo XIV. winkt bei seiner Abreise nach Rom und markiert damit das Ende seiner Afrikareise in Malabo, Äquatorialguinea, am Donnerstag, 23. April 2026. - keystone

Papst Leo XIV. hat am Donnerstag seine elftägige Afrikareise offiziell beendet, wie «Vatican News» berichtet. Um 12.53 Uhr Ortszeit hob die Maschine der ITA Airways vom Flughafen Malabo in Äquatorialguinea ab.

Der Rückflug nach Rom-Fiumicino dauerte rund sechs Stunden, an Bord befanden sich neben dem päpstlichen Mitarbeiterstab auch 69 Medienschaffende. Laut «religion.orf.at» wurde der Papst gegen 20 Uhr auf dem römischen Flughafen erwartet.

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Vor dem Abflug feierte Leo XIV. eine Abschlussmesse im Stadion von Malabo, zu der über 30'000 Gläubige strömten. «Evangelisch.de» hält fest, dass rund 75 Prozent der Bevölkerung Äquatorialguineas dem katholischen Glauben angehören.

Klare Worte gegen Abschottung und Tyrannei

In seiner Predigt warnte der Papst laut «evangelisch.de» eindringlich vor einer geistigen Abschottung. Leo XIV. rief die Gläubigen auf, sich durch Dienst an Gerechtigkeit und Solidarität einer «individualistischen Traurigkeit» entgegenzustellen.

In seinen Abschiedsworten zog der Papst eine persönliche Bilanz seiner Reise. «Ich verlasse Afrika und nehme einen unschätzbaren Schatz an Glauben, Hoffnung und Nächstenliebe mit», sagte Leo XIV. laut «evangelisch.de».

Die Reise führte ihn durch Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea – vier Länder mit sehr unterschiedlichen Herausforderungen. Wie «Vatican News» berichtet, nutzte Leo die Reise, um vergessene Konflikte Afrikas wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Papst besucht während Afrikareise Haftanstalt

Während der Reise besuchte der Papst ein Seniorenheim in Angola sowie erstmals in seinem Pontifikat eine Haftanstalt, wie «evangelisch.de» berichtet.

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Papst Leo XIV. winkt beim Verlassen nach der Heiligen Messe im Stadion von Malabo in Malabo, Äquatorialguinea, der letzten Station seiner Afrikareise. - keystone

Gegenüber Häftlingen betonte er, wahre Gerechtigkeit ziele vor allem auf den Wiederaufbau von Leben – nicht auf Bestrafung.

Leo XIV. gedachte auf dem Flug von Angola nach Äquatorialguinea seines Vorgängers Franziskus. Die Afrikareise war die dritte Auslandsreise des laufenden Pontifikats.

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Kommentare

User #1462 (nicht angemeldet)

Leonard XIV. beendet elftägigen Ferien.

User #8025 (nicht angemeldet)

Gehts wieder heimwärts. Bin müde

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