Royals zeigen Einigkeit, doch Andrews Töchter fehlen an Ostern
Der König in Blau, die Königin in Rot: In farbenfroher Kleidung haben die britischen Royals am traditionellen Ostergottesdienst teilgenommen.

Das Wichtigste in Kürze
- Charles und Camilla erschienen in Windsor vor grossem Publikum.
- William und Kate kamen mit George, Charlotte und Louis.
- Beatrice und Eugenie machten mit Zustimmung des Königs andere Pläne.
- Der Schatten um Andrew bleibt für die Royals politisch heikel.
Die britischen Royals haben an Ostern Geschlossenheit demonstriert. König Charles III. und Königin Camilla erschienen am Sonntag zum traditionellen Gottesdienst in Windsor. Mit dabei waren auch Prinz William, Prinzessin Kate und ihre drei Kinder George, Charlotte und Louis.

Vor dem Schlosswarteten laut PA mehr als 100 Menschen auf die Ankunft der Familie. Charles und Camilla wurden mit Rufen wie «God save the King» begrüsst. Nach dem Gottesdienst bekam die Königin zudem einen Blumenstrauss überreicht.
Wales-Kinder zurück im Rampenlicht
Besonders auffällig war der gemeinsame Auftritt der Wales-Familie. William und Kate hatten die Osterfeier in den vergangenen zwei Jahren ausgelassen. Nun zeigten sie sich erstmals seit Weihnachten wieder gemeinsam mit ihren Kindern bei einem offiziellen Termin.
Gerade deshalb wirkte das Bild nach aussen klar: Die arbeitenden Royals rücken zusammen. Anne, Edward und weitere enge Familienmitglieder waren ebenfalls dabei.
Beatrice und Eugenie bleiben fern
Nicht erschienen sind hingegen Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie. Laut Reuters trafen sie diese Entscheidung selbst. König Charles soll den alternativen Osterplänen zugestimmt haben. Dass beide im vergangenen Jahr noch dabei waren, macht ihr Fernbleiben nun umso auffälliger.
Der Grund ist offensichtlich politisch heikel. Über der York-Familie hängt weiter der Schatten von Andrew Mountbatten-Windsor und seiner Verbindung zum Epstein-Komplex. Reuters berichtet zudem, Andrew sei im Februar wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt festgenommen worden.
Druck auf die Monarchie bleibt
Für Charles kommt der Osterauftritt damit zur rechten Zeit. Erst wenige Tage zuvor war sein Maundy-Termin in Wales von Protesten und Schmierereien mit dem Slogan «Not our King» begleitet worden. Umso wichtiger war es für den Palast, an Ostern Ruhe, Ordnung und familiäre Stabilität zu zeigen. Das gelang optisch. Ganz los wird die Monarchie das Andrew-Thema aber weiter nicht.

















