Oppositionsgruppe kehrt aus dem Exil nach Äthiopien zurück

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    Äthiopien,

    Nach dem Friedensversprechen zwischen Äthiopien und Eritrea kehren Oppositionelle nach Äthiopien zurück. Sie wurden von der Terrorliste genommen.

    Isaias Afwerki (r), der Präsident von Eritrea, geht auf dem Flughafen von Addis Abeba zusammen Abiy Ahmed (2.v.r.), dem Premierminister von Äthiopien, über den Roten Teppich bei seinem ersten Besuch in dem Land seit 22 Jahren.
    Isaias Afwerki (r), der Präsident von Eritrea, geht auf dem Flughafen von Addis Abeba zusammen Abiy Ahmed (2.v.r.), dem Premierminister von Äthiopien, über den Roten Teppich bei seinem ersten Besuch in dem Land seit 22 Jahren. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die oppositionelle Oromo-Gruppe kehrt nach dem Friedensschluss zurück.
    • Der äthiopische Regierungschef hat sie eingeladen, friedlich an der Politik teilzunehmen.

    Tausende Äthiopier haben heute Samstag die Führung der oppositionellen Oromo-Befreiungsfront bei ihrer Rückkehr aus dem Exil begrüsst. Äthiopiens reformorientierter Regierungschef Abiy Ahmed hatte die Gruppe von der Terrorliste genommen und eingeladen, friedlich am politischen Leben teilzunehmen.

    Neben Oromo-Chef Dawud Ibsa und anderen Funktionären kamen auch etwa 1500 Kämpfer zurück aus dem benachbarten Eritrea. Die Feier in der Hauptstadt Addis Abeba wurde von einer massiven Sicherheitspräsenz begleitet. Es war kürzlich zu Zusammenstössen zwischen Jugendlichen aus der Region Oromia (ETH) und der Polizei gekommen. Äthiopische Medien berichteten von zwei Toten.

    Die Oromo-Befreiungsfront wurde 1973 gegründet. Sie kämpft für das Recht auf Selbstbestimmung der Oromo: die grösste Bevölkerungsgruppe Äthiopiens fühlt sich politisch und wirtschaftlich benachteiligt.

    Abiy ist der erste Oromo, der das Amt des Regierungschefs innehat. Er hat die Opposition zum Dialog eingeladen, politische Gefangene freigelassen und den Konflikt mit dem Nachbarland Eritrea nach 20 Jahren beendet. Am Sonntag soll in Saudi-Arabien das Friedensabkommen mit Eritrea unterzeichnet werden.

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