Nordkorea bestreitet angebliche Munitionslieferungen an Russland

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    Nordkorea dementiert, Waffen und Munition nach Russland geliefert zu haben. Die USA versuchten damit, dem Ruf Nordkoreas zu schaden.

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    Kim Jong Un und Wladimir Putin stossen am Gipfeltreffen von 2019 gemeinsam auf einen neuen Deal an. (Archivbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nordkorea dementiert, Russland mit Waffen und Munition versorgt zu haben.
    • Zwischen den beiden Ländern habe es nie Waffenhandel gegeben.
    • Die USA würden «feindselige Versuche» unternehmen, um den Ruf zu schädigen.

    Nordkorea hat Angaben der US-Regierung bestritten, wonach der international weithin isolierte Staat heimlich Munition nach Russland liefert. Das Verteidigungsministerium in Pjöngjang warf den USA vor, «feindselige Versuche» zu unternehmen, um Nordkoreas Ruf zu schädigen. «Wir machen noch einmal deutlich, niemals ‹Waffenhandel› mit Russland gehabt zu haben», wurde ein Vizedirektor für Auslandsfragen des Ministeriums am Dienstag von den Staatsmedien zitiert. Es sei auch nicht geplant, das künftig zu tun.

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    John Kirby, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA. (Archiv) - keystone

    Das Ministerium reagierte auf Äusserungen des Kommunikationsdirektors des Nationalen Sicherheitsrates in den USA, John Kirby. Er hatte diesen Monat kritisiert, dass Russland aus Nordkorea Artilleriegeschosse erhalte und diese für seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine einsetze. Die Lieferungen würden über andere Länder etwa im Nahen Osten getätigt, um sie zu verschleiern.

    Kirby hatte bereits im September davon gesprochen, dass Russland möglicherweise Millionen von Artilleriegeschossen und Raketen aus Nordkorea importiere. Auch damals hatte die Führung in Pjöngjang widersprochen.

    Experten vermuten Waffenmangel in Russland wegen Sanktionen

    Militärexperten vermuten, dass Russland angesichts von Lieferengpässen der heimischen Rüstungsindustrie auf Waffenimporte angewiesen sein könnte. Die Engpässe sind demnach auf die internationalen Sanktionen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zurückzuführen.

    Nach der Invasion hatte Nordkorea seine politische Unterstützung für den Kurs Moskaus zugesichert. Der asiatische Staat ist wegen seines Atomwaffenprogramms selbst internationalen Sanktionen unterworfen und vom Welthandel praktisch ausgeschlossen.

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