Neun Schweizer segeln ab Sonntag nach Gaza

Keystone-SDA
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Palestina,

Die Gaza-Aktivisten wollen es nochmals wissen: Auf den 35 Booten Richtung Gazastreifen nehmen auch neun Teilnehmer aus der Eidgenossenschaft Platz.

Gaza
Bereits vergangenen Herbst hatte sich eine Schweizer Delegation an der Global Sumud Flotilla beteiligt - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab Sonntag ist schon wieder eine Flotte nach Gaza unterwegs.
  • Unter den Teilnehmern sind auch neun Schweizer.
  • Niemand darf derzeit wissen, um wen es sich bei den Gaza-Aktivisten handelt.

Neun Schweizer Staatsangehörige segeln ab dem kommenden Sonntag mit einer internationalen Flotte nach Gaza. Die Aktivistinnen und Aktivisten auf den über 80 Booten wollen damit gegen die Blockade Gazas durch Israel und die humanitäre Lage in dem Küstengebiet protestieren.

Der erste Konvoi mit 35 Booten werde am Sonntag, dem 12. April, von Barcelona aus in See stechen, teilte die Organisation Global Sumud Schweiz mit.

Findest du es gut, dass Schweizer sich auf den Weg nach Gaza machen?

Insgesamt sollen mehr als 80 Boote mit über 1000 Teilnehmenden die Flottille bilden. Weitere Konvois sollen aus Italien, Griechenland und der Türkei folgen. Von den neun Teilnehmenden aus der Schweiz starten zwei bereits am kommenden Wochenende.

Die Aktion sei ein Protest gegen die «katastrophale humanitäre Lage» in Gaza. Anlass sei auch das vom israelischen Parlament beschlossene Gesetz zur Todesstrafe, das sich ausschliesslich gegen Palästinenserinnen und Palästinenser richte.

Identität geheim

Wegen des Risikos, von der israelischen Marine aufgebracht oder inhaftiert zu werden, würden die Organisatoren die Identität der Teilnehmenden vorerst geheimhalten, teilten sie weiter mit.

Bereits vergangenen Herbst hatte sich eine Schweizer Delegation an der Global Sumud Flotilla beteiligt. Insgesamt 19 Schweizer Staatsangehörige waren unter den mehr als 450 Aktivistinnen und Aktivisten der Hilfsflotte. Israelische Streitkräfte hatten die Boote abgefangen und die Insassen vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Kommentare

User #4914 (nicht angemeldet)

Und dann wieder ihre Rettung fordern, wenn sie in der Tinte sitzen.

User #2680 (nicht angemeldet)

Die würden besser Richtung Iran segeln und gegen das Mullah Regime protestieren, welches das eigene Volk im religiösen Wahn, brutal unterdrückt.

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