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    Netanjahu an Hamas: Es gibt keine kostenlosen Mahlzeiten

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    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte seine Entscheidung, die Einfuhr humanitärer Hilfe in den Gazastreifen zu stoppen.

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    Israels Premier Netanjahu blockiert humanitäre Hilfe für den Gazastreifen. (Archivbild) - dpa

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat seine Entscheidung bekräftigt, die Einfuhr humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu stoppen. Bei einer Kabinettssitzung in Jerusalem sagte er nach Angaben seines Büros: «Es wird keine kostenlosen Mahlzeiten geben.»

    «Wenn die Hamas glaubt, es sei möglich, die Waffenruhe fortzusetzen oder die Bedingungen der ersten Phase zu geniessen, ohne dass wir Geiseln zurückbekommen, irrt sie sich gewaltig», sagte der Regierungschef. Sollte die Hamas auf ihrer Position beharren, werde dies «weitere Konsequenzen» haben.

    Netanjahu verkündete den Beschluss, nachdem sich Israel und die Hamas nach Ende einer sechswöchigen Waffenruhe im Gaza-Krieg nicht auf eine Verlängerung einigen konnten.

    Ägypten verurteilt israelischen Stopp von Hilfslieferungen

    Ägypten hat den Stopp der Hilfslieferungen verurteilt. «Es kann nicht erlaubt oder akzeptiert werden, dass (humanitäre) Hilfe als Waffe für kollektive Bestrafung und Aushungerung eingesetzt wird», sagte Aussenminister Badr Abdellaty in Kairo.

    Ägypten Israel
    Ägyptens Aussenminister Badr Abdellaty sieht im von Israel beschlossenen Stopp der Hilfslieferungen in den Gazastreifen eine Verletzung des Völkerrechts. - keystone

    «Dies wird als eine eklatante und eindeutige Verletzung des humanitären Völkerrechts betrachtet.» Er forderte, die Waffenruhe aufrechtzuerhalten.

    Die Regierung in Kairo tritt neben Katar im Nahostkonflikt als Vermittler zwischen Israel und der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf. Ägypten war 1979 das erste arabische Land, das mit seinem Nachbarstaat Israel einen Friedensvertrag schloss. Auch der Gazastreifen grenzt an Ägypten.

    Kommentare

    User #2713 (nicht angemeldet)

    Dieser Verbrecher mordet jetzt direkt mit neuen Drohnenangriffen und indirekt mit der Sperring von Hilfsgütern, Nahrung und Medikamenten. Wie lange will die Welt noch untätig zuschauen?

    User #5923 (nicht angemeldet)

    Er erfindet min 100 tausend Gründe um weiter Krie zu führen und noch mehr alles platt zu machen !

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