Nach Tunnelunglück: Rettungsteams suchen weiter nach Vermissten
Zwei Tage nach der tödlichen Gasexplosion an einer Tunnelbaustelle im Nordosten Indiens haben Rettungsmannschaften noch immer nach zwölf vermissten Menschen gesucht. «Von den 25 Beschäftigten, die im Tunnel eingeschlossen wurden, sind bisher 13 Leichen geborgen worden», teilte das öffentliche Versorgungsunternehmen NHPC am Mittwochabend (Ortszeit) zur Lage am Unglücksort im nordöstlichen Bundesstaat Sikkim mit. Wie viele von den Eingeschlossen noch am Leben seien, könne sie nicht sagen, erklärte eine Firmensprecherin. Der indische Sender NDTV berichtete unter Berufung auf lokale Behörden, es habe mindestens 20 Tote gegeben.

Am Dienstag hatte das Unternehmen, das den Tunnel im Rahmen eines Wasserkraftwerksprojekts bauen lässt, von mindestens zehn Toten gesprochen. Das Unglück hatte sich am Montag ereignet. Laut NHPC kam es zu einer «plötzlichen, explosiven Freisetzung von vermutlich im Gestein eingeschlossenem Methangas». Es seien dichter Rauch und giftige Gase entstanden. Ein Sprecher des Unternehmens widersprach Berichten, wonach der Tunnel durch einen durch die Explosion verursachten Erdrutsch eingestürzt sei. Eine Untersuchung soll die genaue Unglücksursache klären. Laut NDTV verschloss ein Erdrutsch den Zugang zum Tunnel.










