Friedensnobelpreis

Montierter Titel zeigt Bolsonaro mit Friedensnobelpreis

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Brasilien,

Im Internet taucht ein Bild von Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro auf - montiert auf einen Titel des «Time»-Magazins. Viele Nutzer gratulieren ihm in den Kommentaren zum «Friedensnobelpreis».

Auf Twitter glaubten zahlreiche Nutzer, dass ein montiertes Titelblatt des «Time»-Magazins mit dem Konterfei Bolsonaros und dem Schriftzug «Friedensnobelpreis 2022» echt sein könnte. Foto: Alan Santos/Palacio Planalto/dpa
Auf Twitter glaubten zahlreiche Nutzer, dass ein montiertes Titelblatt des «Time»-Magazins mit dem Konterfei Bolsonaros und dem Schriftzug «Friedensnobelpreis 2022» echt sein könnte. Foto: Alan Santos/Palacio Planalto/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Aus Sicht seiner Anhänger hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro nun auch noch den Weltfrieden gerettet.

«Herzlichen Glückwunsch, Präsident», schrieb etwa der ehemalige brasilianische Umweltminister Ricardo Salles auf Twitter am Dienstag.

Dazu veröffentlichte er ein montiertes Titelblatt des US-amerikanischen «Time»-Magazins mit dem Konterfei Bolsonaros und dem Schriftzug «Friedensnobelpreis 2022». Zahlreiche Nutzer in sozialen Medien glaubten, dass der Titel echt sein könnte und gaben ihre Kommentare ab.

Bolsonaro trifft Putin

Bolsonaro traf am Dienstag in Russland ein, wo am Mittwoch ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geplant ist. Mit der Ankündigung eines teilweisen Truppenabzugs hatte Russland am Dienstag auch ein Zeichen der Entspannung in der Ukraine-Krise gesetzt. Am Donnerstag will Bolsonaro dann in Budapest Ungarns rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban treffen.

Der brasilianische Präsident wird von Ministern und Wirtschaftsvertretern begleitet. Am Mittwoch soll es auch ein Treffen zwischen den russischen und brasilianischen Aussen- und Verteidigungsministern geben. Mit der Reise will der rechte Staatschef des grössten Landes in Lateinamerika Beobachtern zufolge auch zeigen, dass er im Ausland noch Partner hat. Kritiker in Brasilien stellten die Reise angesichts des Zeitpunkts in Frage.

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