Am Donnerstag kam es in Somlias Hauptstadt zu einem Sprengstoffanschlag. Unter den Toten ist nach Angaben der Polizei auch der Attentäter selbst.
Mogadischu ist häufig Ziel islamistischer Angriffe
Mogadischu ist häufig Ziel islamistischer Angriffe - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Mindestens sechs Personen kamen beim Sprengstoffanschlag in Mogadischu ums Leben.
  • Zudem wurden viele Menschen verletzt, einige davon schwer.

Bei einem Sprengstoffanschlag in Mogadischu, der Hauptstadt des ostafrikanischen Krisenstaats Somalia, sind am Donnerstag mindestens sechs Menschen getötet worden. Unter den Toten ist nach Angaben der Polizei auch der Attentäter selbst. Zudem wurden viele Menschen verletzt, einige davon schwer. Ziel des Anschlags war ein Militärkonvoi einer Friedensmission der Afrikanischen Union (AU). Die Autobombe brachte nach Augenzeugenberichten auch ein Schulgebäude in der Nachbarschaft zum Einsturz.

Die islamistische Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte über ihr Sprachrohr Radio Andalus die Tat für sich. In dem Land am Horn von Afrika kämpft sie seit Jahren um die Vorherrschaft, kontrolliert weite Teile des Südens und des Zentrums und verübt immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte und Zivilisten. «Es war schlimm zu beobachten, wie unser Schulgebäude einstürzte», sagte der Lehrer Ahmed Ali der Deutschen Presse-Agentur. «Viele unserer Schüler sind verletzt. Andere stehen unter Schock.»

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