In Kundus im Norden von Afghanistan erschütterte eine Explosion eine Moschee. 43 Menschen sind gestorben und über 100 sind verletzt.
Afghanistan
Menschen betrachten die Schäden in einer Moschee nach einem Bombenanschlag. In der Provinz Kundus im Norden Afghanistans sind bei einer Explosion in einer Moschee mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Abdullah Sahil/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Bombenanschlag in einer Moschee in Kundus hat 43 Menschenleben gefordert.
  • Mindestens 143 sind verletzt worden.
  • Spezialkräfte der Taliban untersuchten den Fall vor Ort.

Bei einem Anschlag auf eine Moschee in der Stadt Kundus im Norden Afghanistans sind mindestens 43 Menschen getötet worden. Mindestens 143 Menschen seien verletzt worden, teilte die staatliche afghanische Nachrichtenagentur «Bachtar» am Freitag mit.

Ein militant-islamistischer Taliban hat getwittert, dass eine Explosion in einer schiitischen Moschee in Kundus «mehrere Menschen getötet und verletzt» hat.

Spezialkräfte der Taliban seien vor Ort und eine Untersuchung des Vorfalls habe begonnen, hiess es weiter. Lokalen Medien zufolge passierte der Vorfall während des Freitagsgebets. Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

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