Karin Keller-Sutter

Afghanistan: Keller-Sutter plädiert erneut für «Hilfe vor Ort»

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Deutschland,

Hauptthema am Treffen der EU-Innenminister am Freitag ist die Lage in Afghanistan. Für die Schweiz sei aktuell «die Hilfe vor Ort» zentral, sagte Justizministerin Karin Keller-Sutter bei ihre Ankunft in Luxemburg.

Karin Keller-Sutter
Karin Keller-Sutter spricht sich für umfassenden Staatsbeitrag an Sicherheitskosten aus. - Keystone

Die EU-Staaten hätten am Donnerstag die Haltung der Schweiz an einer Online-Veranstaltung bestätigt, sagte die Bundesrätin weiter. Mittelfristig müsse man dann schauen, wie das Bedürfnis nach Resettlement sei.

Resettlement bedeutet die Umsiedlung von besonders schutzbedürftigen Menschen aus einem Erstaufnahmeland in ein sicheres Drittland. Die Schweiz übernimmt laut Keller-Sutter im Rahmen ihres Resettlement-Programms bereits afghanische Flüchtlinge aus der Türkei.

Von Journalisten auf die diese Woche bekannt gewordenen Pushbacks durch Kroatien angesprochen, sagte die Bundesrätin, sie kenne lediglich die Berichte aus den Medien.

Man müsse die Vorwürfe aber untersuchen. «Die Schweiz hat sich immer für einen effektiven Grenzschutz eingesetzt.» Dieser müsse aber im Einklang mit dem Recht, verhältnismässig und ohne Gewalt ablaufen. Als Pushbacks bezeichnet man das Zurückdrängen von Migranten und Flüchtlingen, um so ihren Grenzübertritt zu verhindern.

Kommentare

Weiterlesen

Kerzers
Kerzers-Überlebender
claires
74 Interaktionen
Krise

MEHR IN POLITIK

5 Interaktionen
Teheran/Berlin
13 Interaktionen
Teheran
Präsi
6 Interaktionen
Brazzaville
Demokratie
7 Interaktionen
Göteborg

MEHR KARIN KELLER-SUTTER

74 Interaktionen
Bern
Karin Keller-Sutter
476 Interaktionen
Armee
Karin Keller-Sutter Steuern Immobilien
81 Interaktionen
Experten sind dafür
Karin Keller-Sutter
16 Interaktionen
Ab Mai

MEHR AUS DEUTSCHLAND

brief bierkrug münchen
4 Interaktionen
Späte Reue
-
14 Interaktionen
Eisberge in Afrika?
Commerzbank
Commerzbank-Chefin