Verfeindete Gangs lieferten sich in einem Gefängnis in Ecuador Kämpfe. Mindestens 24 Personen sind gestorben, 48 weitere sind verletzt worden.
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Erst die Spezialkräfte der Polizei konnten die Lage in dem Gefängnis in Ecuador wieder unter Kontrolle bringen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Kämpfen in einem Gefängnis in Ecuador sind mindestens 24 Menschen gestorben.
  • Es kamen Schusswaffen und Sprengsätze zum Einsatz.
  • Eine Spezialeinheit der Polizei musste anrücken, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Banden sind in einer Haftanstalt in Ecuador mindestens 24 Häftlinge ums Leben gekommen. 48 weitere Menschen wurden bei den Kämpfen im Gefängnis Guayas N1 nahe der Wirtschaftsmetropole Guayaquil im Westen des Landes verletzt. Dies teilte die Gefängnisverwaltung am Dienstag mit.

Bei den Zusammenstössen zwischen den Gangs kamen demnach auch Schusswaffen und Sprengsätze zum Einsatz. Spezialeinsatzkräfte der Polizei brachten die Haftanstalt danach wieder unter ihre Kontrolle. Schusswaffen, Messer, Munition und Drogen seien sichergestellt werden, teilte die Polizei mit.

In Ecuador kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen in Gefängnissen. Im Juli kamen bei Krawallen in Haftanstalten in Cotopaxi und Guayaquil insgesamt 21 Menschen ums Leben. Im Februar waren bei heftigen Zusammenstössen zwischen rivalisierenden Banden in mehreren Gefängnissen 79 Menschen getötet worden.

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