In Japan hat ein Mann in den 20ern mehrere Passagiere eines Zuges verletzt. Dies, indem er einen Messerangriff verübte und Feuer legte.
Tokio
Die Skyline von Tokio. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In Japan hat ein Mann mehrere Zug-Passagiere mit einem Messer angegriffen.
  • Der Täter hatte zudem Feuer gelegt.
  • Mindestens 17 Personen sind dabei verletzt worden.

In Japan hat ein Messerangreifer mehrere Menschen in einem Zug teils schwer verletzt und Feuer gelegt. Wie japanische Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten, wurde ein Mann in den 20ern noch am Tatort festgenommen.

Mindestens 17 Verletzte

Er soll in einem Abteil der Keio-Linie in Tokio mit einem Messer auf Passagiere losgegangen sein. Zudem solle er eine Flüssigkeit vergossen und an einem Sitz Feuer gelegt haben.

Mindestens 17 Fahrgäste seien verletzt worden, hiess es. Eines der Opfer sei bewusstlos. Um was für eine Flüssigkeit es sich handelte, war zunächst unklar.

Einer der Verletzten erlitt schwere Stichverletzungen und schwebte in Lebensgefahr. Die Polizei nahm den Berichten zufolge nach der Attacke einen Verdächtigen fest. Dem jungen Mann wird versuchter Mord vorgeworfen.

Der Angriff ereignete sich am Halloween-Abend, als die japanische Hauptstadt voller Menschen war, viele davon in Kostümen. Der Angreifer, der den Berichten zufolge ein grünes Hemd und einen blauen Anzug trug, attackierte in dem Zug Menschen mit einem Messer und legte Feuer.

Panische Menschen auf Video zu sehen

Ein vom Fernsehsender NHK verbreitetes Videos zeigte panische Passagiere, die durch den Zug rannten, während sich Rauch im Waggon ausbreitete. Auch Flammen waren zu sehen. Ein weiteres auf Twitter veröffentlichtes Video zeigte Menschen, die durch Zugfenster kletterten, um sich an einem Bahnhof aus dem Zug der Keio-Linie in Sicherheit zu bringen.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo News wurden bei dem Angriff 15 Menschen verletzt. Laut NHK gab es mindestens 17 Verletzte. Ein älterer Mann, der angestochen wurde, schwebte demnach in Lebensgefahr.

Die örtliche Polizei war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die regionale Polizei erklärte, sie könne vorerst keine Informationen herausgeben. Vor dem Bahnhof waren dutzende Feuerwehrleute und Polizisten im Einsatz.

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