Menschenrechtsaktivisten ausgezeichnet

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    Schweden,

    Für ihren Kampf um Gerechtigkeit und ihren Einsatz für die Schwachen haben Menschenrechtsaktivisten aus vier Ländern am Freitag den Alternativen Nobelpreis entgegengenommen.

    Menschenrechtsaktivisten aus vier Ländern nahmen heute den Alternativen Nobelpreis entgegen. (Bild:Preisverleihung 2014)
    Menschenrechtsaktivisten aus vier Ländern nahmen heute den Alternativen Nobelpreis entgegen. (Bild:Preisverleihung 2014) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Träger des Alternativen Nobelpreises konnten am Freitag die Auszeichnung entgegen nehmen.
    • Die Auszeichnung ging in diesem Jahr an Menschenrechtsaktivisten aus vier Ländern.

    Mit ihrem Mut und ihrer Kreativität überwänden die vier Preisträger Hindernisse, die von Machthabern geschaffen würden, lobte der Gründer des Right Livelihood Award, Jakob von Uexküll, am Freitagabend in Stockholm. «Sie ermöglichen wirkliche Veränderungen und stärken Tausende und sogar Millionen von Menschen.»

    Der Right Livelihood Award wird traditionell an Kämpfer für Menschenrechte, Umweltschutz und Frieden vergeben. Die mit je rund 105'000 Euro dotierte Auszeichnung ging in diesem Jahr an den indischen Menschenrechtsanwalt Colin Gonsalves, der ein «Recht auf Nahrung» erstritt, an die Äthiopierin Yetnebersh Nigussie für ihr Engagement für Menschen mit Behinderung in Afrika und an die investigative Journalistin Khadija Ismayilova aus Aserbaidschan.

    Ehrenpreis für US-Umweltrechtler

    Den undotierten Ehrenpreis erhielt der amerikanische Umweltrechtler Robert Bilott, der Bürger im US-Bundesstaat West Virginia vertrat, deren Trinkwasser chemisch verseucht worden war.

    Doch nicht alle Preisträger konnten die Auszeichnung bei der Zeremonie im Vasa-Musum persönlich entgegennehmen. Ismayilova wurde laut Right Livelihood Stiftung die Ausreise verweigert. Sie wurde per Video zugeschaltet. Bereits am Nachmittag hatte sie bei einer Veranstaltung im schwedischen Parlament die Inhaftierung von Journalisten in Aserbaidschan kritisiert und vor «ansteckender» Korruption gewarnt.

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