Handball-Nati holt an EM-Hauptrunde Punkt gegen Island
Die Schweizer Handball Nati überrascht an der EM-Hauptrunde mit einem Punktgewinn gegen Mediallenkandidat Island. Das Spiel endet mit 38:38.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz liefert sich an der EM-Hauptrunde einen engen Kampf mit Gruppenleader Island.
- Mehrfach liegen die Schweizer in Führung, am Ende geht das Spiel aber 38:38 aus.
Die Schweiz muss im Handball weiter auf den ersten Sieg an einer Euro-Hauptrunde warten. Im Duell gegen Gruppenleader Island holt die Schweiz mit einem 38:38 einen beachtlichen Punkt. Das EM-Aus ist damit trotzdem besiegelt.
Mutige Schweizer fordern Island mit Tempo
Sigrist verwertet gleich den ersten Angriff. Damit lanciert er eine gute Startphase der Schweizer. Nich alles läuft perfekt: Meister trifft einmal den Pfosten und scheitert gleich zweimal an Goalie Hallgrimsson, der glänzend pariert. Trotzdem bleiben die Schweizer dran.

Mit hoher Intensität und schnellen Angriffen setzen die Schweizer die skandinavischen Konkurrenten unter Druck. Das resultiert in einem ein Zwei-Tore-Vorsprung. Direkt vor der Pause machen die Isländer den Rückstand aber wett – 19:19.
Schweiz erarbeitet sich wieder Vorteil
Die zweite Halbzeit beginnt ausgeglichen, bevor sich die Schweiz tatsächlich wieder einen Vorteil erarbeitet. Nach einem spektakulären Treffer aus spitzem Winkel liegt das Team von Trainer Andy Schmid 31:28 vorne.

Mit fortlaufender Spieldauer werden die Isländer nervöser. Bei einem Timeout ist auch dem Coach eine gewisse Dringlichkeit anzumerken. In der Folge verkürzen sie auf einen Ein-Tore-Rückstand.
Dann kassiert Lenny Rubin für einen Schlag ins Gesicht eines Gegenspielers auch noch eine Strafe. Ins leere Tor gleicht Island aus, beim letzten Schweizer Angriff wird ein Stürmerfoul gepfiffen. Aber auch die Isländer bringen den Ball nicht mehr schnell genug aufs Tor – es bleibt bei 38:38.

Am Mittwochabend (ab 20.30 Uhr) spielt die Schweiz im letzten EM-Gruppenspiel noch gegen Schweden.












