Ebola

Mehr als 300 Ebola-Tote im Kongo

Die Zahl der Ebola-Toten in der Demokratischen Republik Kongo ist auf 304 angestiegen. Aktuell seien in dem zentralafrikanischen Land 1.155 Fälle bestätigt, teilte das Kommunikationsministerium in Kinshasa am späten Donnerstagabend mit. Die Epidemie in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu sei noch nicht gestoppt. Besonders betroffen ist demnach Ituri im Nordosten des Kongo.

ARCHIV - Gesundheitspersonal versorgt einen Ebola-Patienten im Behandlungszentrum Rwampara. Foto: Moses Sawasawa/AP/dpa
ARCHIV - Gesundheitspersonal versorgt einen Ebola-Patienten im Behandlungszentrum Rwampara. Foto: Moses Sawasawa/AP/dpa - Keystone/AP/Moses Sawasawa

Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. In der kommenden Woche sollen allerdings klinische Studien für Medikamente beginnen.

Das antivirale Medikament Remdesivir von Herstellern aus den USA und Ägypten, das in der kommenden Woche erprobt werden soll, ist nach Angaben der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC bereits im Kongo eingetroffen. Es handele sich um ein Prophylaxemittel, das nach Kontakt mit dem Ebola-Erreger helfen soll. Der aus den USA stammende Wirkstoff MBP134 solle in den kommenden Tagen eintreffen. Zudem arbeiteten mehrere Unternehmen an weiteren Impfstoffkandidaten.

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