Granit Xhaka: Fischer hofft auf «Verständnis» und Nati-Rückkehr
Ex-Hockey-Nationaltrainer Patrick Fischer spricht in seinem ersten TV-Interview seit dem Impf-Skandal über die Causa Granit Xhaka – und drückt ihm die Daumen.

Das Wichtigste in Kürze
- Granit Xhaka erhält im Fall um seinen Impf-Betrug Rückendeckung von Patrick Fischer.
- Ein ganz ähnlicher Verstoss kostete den Ex-Hockey-Nationaltrainer vor der Heim-WM den Job.
- Fischer wünscht sich Verständnis für Impf-Skeptiker wie sich selbst und Xhaka.
Erstmals seit seiner Entlassung kurz vor der Heim-WM tritt Ex-Hockey-Nationaltrainer Patrick Fischer im Fernsehen auf: Im «TalkTäglich» bei TeleZüri spricht der 51-Jährige aber nicht nur über seinen eigenen Impf-Betrug. Aus aktuellem Anlass äussert sich Fischer auch zur Causa Granit Xhaka.
«Es tut mir Leid für Granit – ich hoffe, er muss jetzt nicht lange durch das gleiche Zeug durch. Und ich verstehe seine Gründe, er hat von Misstrauen gegenüber der Corona-Impfung gesprochen. Es ist sein Leben», so Fischer.
Kontakt mit dem Captain der Schweizer Nati habe er keinen gehabt. Er hoffe aber, dass die Leute auch für Impf-Skeptiker Verständnis aufbringen würden. «Verständnis für beide Seiten würde einiges bringen. Wir müssen etwas mehr vergeben, ein wenig mehr Verständnis aufbringen.»

Zudem hofft Patrick Fischer, dass für Granit Xhaka die Türe für eine Nati-Rückkehr offen steht. «Vonseiten des Verbands klingt es gut. Ich weiss, dass Granit das durchstehen und seine Lehren daraus ziehen wird», ist sich Fischer sicher.












