Jetski-Unfall: Touristen-Familie treibt 16 Stunden in Thai-Meer
Ein französischer Tourist und seine beiden Söhne trieben nach einem Jetski-Unfall die Nacht über im Meer vor Thailand.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine französische Familie trieb nach einem Jetski-Unfall die Nacht über im Meer.
- Vater und Söhne wurden erschöpft, aber wohlauf gerettet.
- Grund für den Unfall waren laut Vater raue Wellen, die den Motor stoppten.
Drei französische Touristen, ein Vater und seine beiden Söhne, sind nach einer Nacht im offenen Meer gerettet worden. Ihr gemieteter Jetski war zuvor vor der thailändischen Insel Koh Samui bei rauem Seegang liegengeblieben.
Wie die «Bangkok Post» berichtet, wurde die Familie am Freitagmorgen um 10.26 Uhr rund fünf Seemeilen vor Chaweng Beach gefunden. Dies nach einer grossangelegten Suche von Behörden, Polizei, Rettungskräften und privaten Jetski-Betreibern.

Rettungskräfte der Wat Plai Leam Rescue Foundation sowie Teams der Bezirksverwaltung fanden die drei mit Rettungswesten im offenen Wasser. Der jüngste Sohn klammerte sich an den Bug des havarierten Jetskis.
Die Touristen wurden identifiziert als Brahim Terki (50) sowie seine Söhne Maheiddine (12) und Ilyes (9). Alle drei waren erschöpft, aber wohlauf. Sie wurden an Land gebracht und zur medizinischen Untersuchung ins Bangkok Hospital Samui gebracht.
Raue Wellen liessen Motor aussetzen
Die Familie hatte den Jetski laut Ermittlern am Donnerstag um 17.10 Uhr am Chaweng Beach für eine 45-minütige Fahrt gemietet. Als sie nicht zurückkehrten, alarmierte der Vermieter gegen 18 Uhr die Behörden. Zudem startete er eine erste Suche, die zunächst erfolglos blieb.

Am Abend wurde eine grossangelegte Suchaktion gestartet. Schnellboote und weitere Jetskis durchkämmten das Gebiet um Koh Samui bis Richtung Koh Phangan.
Die Suche wurde in der Nacht um 1 Uhr wegen rauer See und Sicherheitsbedenken unterbrochen. Am nächsten Morgen wurde sie fortgesetzt, was schliesslich zur Rettung führte.
Terki erklärte den Behörden: Gegen Ende der Mietzeit hätten raue Wellen das Fahrzeug erfasst. Dabei sei der Motor zum Stillstand gekommen. Ohne Möglichkeit, Hilfe zu rufen, verbrachte die Familie die gesamte Nacht auf See.
Terki und sein älterer Sohn hielten sich schwimmend über Wasser, während der jüngere Sohn sich am havarierten Jetski festhielt. Terki bedankte sich im Nachgang bei allen beteiligten Rettungskräften.












