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    Kolumbiens Armee entdeckt Drogenlabor mit 1,8 Tonnen Kokain

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    Kolumbien,

    In Kolumbien hat die Armee ein Drogenlabor zerstört und mehr als 1,8 Tonnen Kokain sichergestellt.

    Kokain
    «Aufgrund ihrer Aufmachung, ihrer Konsumform und ihren stimulierenden Wirkungen erinnern diese Schnupfpulver an Kokain und Ketamin.» (Symbolbild) - keystone

    In Kolumbien hat die Armee ein Drogenlabor zerstört und mehr als 1,8 Tonnen Kokain sichergestellt. Dies teilten der neue Präsident Abelardo de la Espriella und das Verteidigungsministerium des südamerikanischen Landes auf der Plattform X mit. Die Operation fand in der Kleinstadt Mercaderes im Südwesten des Landes statt.

    De la Espriella bezeichnete den Einsatz als «schweren Schlag gegen den Drogenhandel» und ordnete die Produktionsstätte der linksgerichteten Rebellengruppe ELN («Nationale Befreiungsarmee») zu – der grössten noch aktiven Guerillaorganisation im Land.

    «Wir schlagen weiter zu gegen die illegalen Ökonomien, die den Terrorismus und die Gewalt finanzieren. Der Drogenhandel ist der Feind Kolumbiens, und wir werden ihn unerbittlich bekämpfen», so De la Espriella, der sich selbst «El tigre» («Der Tiger») nennt. Der Rechtspolitiker hatte im Wahlkampf die Sicherheitsfrage und den Kampf gegen die Drogenbanden ins Zentrum seiner Kampagne gestellt. Er war dabei von US-Präsident Donald Trump unterstützt worden.

    Vor wenigen Tagen trat Kolumbien Trumps Anti-Drogen-Bündnis «The Shield of the Americas» bei. Dabei vereinbarten Kolumbien und USA laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auch gemeinsame militärische Operationen im Kampf gegen die Drogenkartelle. Kolumbien gilt als weltweit grösster Produzent von Kokain.

    Die ELN hat eine direkte Verbindung zum Drogenhandel stets bestritten. Ihr Anführer Antonio Garcia hatte im Januar erklärt, seine Gruppe erhebe zwar Steuern von Kokainhändlern, betreibe aber keine Kokainlabors und Drogenhandelsrouten. Die ELN wurde Anfang der 1960er Jahre gegründet und verfügt über etwa 5.000 Kämpfer in Kolumbien und Venezuela.

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    Kommentare

    User #3034 (nicht angemeldet)

    endlich wird dort aufgeräumt, wie in Venezuela und Mexico. Auch dank Trump der Regierungen unterstützt die gegen die Kartelle vorgehen.Die Welt könnte in paar Jahren drogenfrei sein !

    User #485 (nicht angemeldet)

    Jedes Land sollte für die Importe (Grenzschutz)von Drogen selber verantwortlich sein. Die USA schieben die Kontrolle in die Länder in Südamerika ab und es gibt in diesen Ländern durch diese Machenschaften Tausende von Toten in der Bevölkerung. Darueber wird nicht geschrieben. Die Länder in Südamerika sollten den Transport und die Produktion legalisieren. Die Verantwortung für den Konsum liegt bei jedem Einzelnen. Der Alkoholkonsum ist ja auch legalisiert.

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