Sprengstoffanschlag auf Glencore-Kohlemine in Kolumbien
Ein Sprengstoffanschlag auf die Bahnstrecke der Cerrejón-Kohlemine im Norden Kolumbiens hat den Zugverkehr des grössten Kohleförderers des Landes vorübergehend lahmgelegt. Das teilte der Minenbetreiber Cerrejón, eine Tochter des Rohstoffkonzerns Glencore, am Donnerstag mit.

Der Angriff ereignete sich demnach kurz nach Mitternacht nahe Kilometer 125 der 150 Kilometer langen Bahnlinie. Dabei habe es keine Verletzte gegeben, heisst es. Auf der Zugstrecke wird die in der Mine geförderte Steinkohle zum Hafen in Puerto Bolívar an der Karibikküste in der Provinz La Guajira transportiert.
Der Vorfall werde nun von den Behörden untersucht, so die Mitteilung weiter. Derweil prüfe das Unternehmen die Strecke, um mögliche Schäden an der Infrastruktur festzustellen. Laut einem Bericht der Agentur Reuters handelt es sich dabei bereits um den fünften Anschlag auf Anlagen von Cerrejón in diesem Jahr.














