Schweizer Armee

    Polen begeht «Tag der Armee» mit grosser Militärparade

    Keystone-SDA
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    Polen,

    Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen das Nachbarland Ukraine hat Polen den «Tag der Armee» mit einer grossen Militärparade begangen. Im Stadtzentrum von Warschau marschierten rund 2000 Soldaten auf, wie die Agentur PAP berichtete.

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    Soldaten nehmen an einer Militärparade zur Feier des Tages der polnischen Streitkräfte teil. (Archivbild) - Keystone

    Zudem wurden viele Fahrzeuge mit Militärtechnik gezeigt, darunter moderne Panzer des südkoreanischen Typs K2 Black Panther. Die Parade erstreckte sich über mehrere Kilometer. Flugzeuge und Helikopter flogen über die Dächer der Stadt hinweg. Darunter sollten auch drei Militärflugzeuge der deutschen Luftwaffe sein.

    Präsident Karol Nawrocki sagte, die polnische Nation wisse sehr genau, welchen Preis sie für ihre Unabhängigkeit bezahlt habe. Seine Geschichte helfe dem Land, aktuelle Gefahren richtig einzuschätzen. Der rechtskonservative Politiker und Historiker sprach von einem «Tag der Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft». Polen ist seit 1999 Mitglied des Nato-Verteidigungsbündnisses.

    Am 15. August wird in Polen an die Schlacht bei Warschau im Jahr 1920 erinnert. Der junge polnische Staat konnte damals die sowjetische Rote Armee überraschend zurückschlagen. Der Polnisch-Sowjetische Krieg endete erst 1921 mit dem Friedensvertrag von Riga. Seit 1992 wird der 15. August als Tag der polnischen Armee begangen.

    Die diesjährigen Feierlichkeiten standen unter dem Motto «Polnisches SAFE – Sicheres Polen». Das ist ein Verweis auf das im vorigen Sommer beschlossene EU-Programm «Security Action for Europe» (SAFE). Die EU wird über SAFE bis zu 150 Milliarden Euro in Form von Darlehen mit langer Laufzeit bereitstellen, um die europäischen Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und die Rüstungsindustrie zu unterstützen.

    Kommentare

    User #5287 (nicht angemeldet)

    Die heutigen Verbündeten besetzten damals ja die westliche Hälfte Polens unter Hitler, die andere Hälfte besetzten die Sowjets unter Stalin. Heutzutage wiederum jubelten die Polen, wenn ihrem heutigen Verbündeten die wichtigste Infrastruktur wie Nordstream sabotiert wird und leisteten mutmasslich gar noch, zumindest im Geiste Mithilfe, und gegen Russland agieren sie, als würden die Russen wieder kurz davor stehen, sie zu besetzen und hoffen, in einem solchen Falle würden sie ihre heutigen Verbündeten dann beschützen. Also irgendwie haben die schon nichts aus ihrer eigenen Geschichte gelernt.

    User #5627 (nicht angemeldet)

    Die Enttäuschung über das Verhalten der westlichen Verbündeten im September 1939 ist historisch absolut begründet. Die polnische Bevölkerung erlebte damals das Gefühl des tiefen Verrats durch die Großmächte. Millionen von Menschen wären nicht getötet worden. Ein entschlossenes Eingreifen der Westmächte im September 1939 hätte den Verlauf der Geschichte radikal verändert und Millionen Menschen das Leben gerettet.👆

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