Kirchendecke stürzt bei Andacht ein - mindestens zwei Tote

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Uganda,

Bei einer vorösterlichen Andacht mit mehr als 100 Gläubigen ist in der katholischen Namulemu-Kirche in Uganda unvermittelt die Gebäudedecke eingestürzt.

Fahne des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)
Das Rote Kreuz in Israel soll keine inhaftierten Palästinenser mehr besuchen dürfen. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Uganda stürzte während eines Gottesdienstes die Kirchendecke ein.
  • Mindestens zwei Menschen starben dabei, 14 weitere sind schwer verletzt.

Bei einer vorösterlichen Andacht mit mehr als 100 Gläubigen ist in der katholischen Namulemu-Kirche im ostugandischen Ort Buteleja unvermittelt die Gebäudedecke eingestürzt.

Mindestens zwei Menschen wurden dabei nach Rotkreuz-Angaben getötet und 14 weitere schwer verletzt. Zuvor waren in der Gegend ergiebige Regenfälle niedergegangen, berichtete Rotkreuz-Sprecherin Frances Amulen am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Demnach hatte sich der Vorfall in der entlegenen Region schon am Mittwoch zugetragen.

«Der Regen am Mittwoch war heftig und hat die Gegend verwüstet.

Er hat die Wände der Kirche so geschwächt, dass sie zusammenbrachen und das Dach herabstürzte«, sagte Amulen. Im tief religiösen Uganda sind rund 85 Prozent der gut 40 Millionen Bewohner katholischen Glaubens. In einigen afrikanischen Metropolen sind Unfälle durch einstürzende Gebäudeteile nicht selten, weil Bauvorschriften nicht immer eingehalten werden. Erst Mitte März war in Ugandas Hauptstadt Kampala eine Kirchendecke eingestürzt und hatte mehrere Menschen verletzt.

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