Ebola

    Weitere Ebola-Infektionen in Uganda und Ostkongo nachgewiesen

    Keystone-SDA
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    Uganda,

    Im Ostkongo und Uganda steigt die Zahl der Ebola-Fälle an. Ugandas Gesundheitsministerium meldete 6 neue Fälle und damit insgesamt 15 laborbestätigte Infektionen mit dem lebensbedrohlichen Virus seit Beginn des Ausbruchs in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo. Bisher ist einer dieser Erkrankten verstorben.

    Ebola
    Ugandas Gesundheitsministerium meldete 6 neue Ebola Fälle und damit insgesamt 15 laborbestätigte Infektionen mit dem Virus - keystone

    Im Osten der Demokratischen Republik Kongo melden Behörden mittlerweile 321 Fälle, die im Labor bestätigt wurden, darunter 48 Todesfälle. Aktuell gebe es 116 weitere Verdachtsfälle, bei denen Patienten sich mit typischen Symptomen gemeldet haben, aber noch nicht getestet wurden.

    Bis vor wenigen Tagen war die Zahl der Verdachtsfälle im Ostkongo noch mit fast 1200 angegeben worden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sank die Zahl, weil ausstehende Proben getestet wurden. Neue Verdachtsfälle würden nicht direkt, sondern meist in Gruppen gemeldet. Die Zahl kann also auch plötzlich wieder nach oben gehen.

    Ein Rückschluss von der gesunkenen Zahl darauf, dass der Ausbruch nun besser unter Kontrolle sei, sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier. Im Gegenteil könne eine hohe Zahl von Verdachtsfällen ein gutes Zeichen sein, da dies bedeute, dass die Erkennung potenzieller Fälle funktioniert und Menschen mit Symptomen sich melden.

    Die WHO geht seit Bekanntwerden des Ausbruchs im Ostkongo Mitte Mai davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Infektionen deutlich höher liegt als die offiziell erfasste, weil der Ausbruch in der Provinz Ituri an der Grenze zu Uganda und dem Südsudan wochenlang unbemerkt blieb und nicht alle Fälle gemeldet werden.

    Für den seltenen Bundibugyo-Typ des Ebolavirus, der für den Ausbruch verantwortlich ist, gibt es anders als für die häufigere Zaire-Variante keinen Schnelltest, ausserdem weder eine Therapie noch einen Impfstoff.

    Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einer Ebola-Epidemie in Westafrika mehr als 11'000 Menschen gestorben. Beim zweitschwersten erfassten Ausbruch von 2018 bis 2020 im Ostkongo starben rund 2300 Menschen.

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    Kommentare

    User #4987 (nicht angemeldet)

    Sind die 1. schon bei uns?

    User #4451 (nicht angemeldet)

    ...Und es werden immer mehr..😉

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