Israels Armee: Palästinenser im Westjordanland getötet
Israels Armee hat im besetzten Westjordanland eigenen Angaben zufolge einen Palästinenser erschossen, der Soldaten bei einem Militäreinsatz in der Nacht angegriffen haben soll. Ein zweiter Angreifer sei festgenommen worden, teilte die israelische Armee am Morgen mit.

Zwei Soldaten seien verletzt in ein Spital gebracht worden. Der Vorfall ereignete sich den Angaben nach in Silwad in der Nähe der Stadt Ramallah.
Das palästinensische Gesundheitsministerium bestätigte den Tod eines 37-Jährigen bei dem Vorfall. Palästinensischen Berichten zufolge waren die israelischen Soldaten in das Haus des Getöteten gekommen. Warum blieb zunächst unklar. Die «Times of Israel» berichtete, ein Palästinenser habe auf die Soldaten eingestochen und ein zweiter sie anderweitig physisch angegriffen. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Die Spannungen im besetzten Westjordanland haben sich seit dem Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg verschärft. Seitdem wurden dort nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums bei israelischen Militäreinsätzen, bewaffneten Auseinandersetzungen und Anschlägen 1.073 Palästinenser getötet. Gleichzeitig gibt es verstärkt Gewalt radikaler israelischer Siedler gegen Palästinenser.














