Schweizer Armee

Israels Armee meldet neue Angriffe auf Hisbollah im Libanon

Keystone-SDA
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Bern,

Israels Militär bombardiert eigenen Angaben zufolge trotz formell geltender Waffenruhe erneut Ziele der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon.

Nach einem israelischen Luftangriff in einem südlibanesischen Dorf nahe der israelischen Grenze steigt Rauch auf. Foto: Gil Cohen Magen/dpa
Nach einem israelischen Luftangriff in einem südlibanesischen Dorf nahe der israelischen Grenze steigt Rauch auf. Foto: Gil Cohen Magen/dpa - Keystone/dpa/Gil Cohen Magen

Die israelische Armee sagte am Nachmittag, sie habe begonnen, Infrastrukturanlagen der Miliz im Süden sowie in der Bekaa-Ebene im Nachbarland ins Visier zu nehmen. Die Bekaa-Ebene erstreckt sich im Osten des Landes. Das israelische Militär hat dort seit Beginn der Feuerpause nicht mehr angegriffen.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen hiess es, dort habe Israels Armee Orte angegriffen, die als Hochburgen der Hisbollah gelten. Demnach gab es am Nachmittag auch heftige Angriffe der israelischen Luftwaffe in mehreren Orten im Süden des Landes. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.

Israelischen Medien zufolge hatten sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Verteidigungsminister Israel Katz und weitere hochrangige Sicherheitsvertreter zuvor getroffen, um über Verstösse der Hisbollah gegen die Waffenruhe zu beraten.

US-Präsident Donald Trump hatte die Feuerpause im Konflikt zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz vor wenigen Tagen verlängert. Netanjahu wies die Armee kürzlich dennoch dazu an, Ziele der Hisbollah «intensiv» anzugreifen. Die israelische Armee darf sich laut der aktuellen Waffenruhe-Vereinbarung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe verteidigen, soll aber «offensive» Einsätze gegen Ziele im Libanon unterlassen.

Auch die Hisbollah setzt ihr Angriffe weiter fort. Israel meldete am Morgen etwa erneut einen Drohnenangriff der Miliz auf den Norden des Landes. Dort wurde Raketenalarm ausgelöst.

Kommentare

User #443 (nicht angemeldet)

Leider wird es bald keine Kulturstätte im vorderen Orient mehr geben. Bibi und Konsorte sind auf Zerstörung der Geschichte aus. Warum wohl?

User #3490 (nicht angemeldet)

Netanjahu und seine Schergen brauchen den Krieg, um an der Macht zu bleiben.

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