Coronavirus

    Islamisches Opferfest könnte Ausbreitung von Corona begünstigen

    Milena Calcagni
    Milena Calcagni

    Pakistan,

    In einer Woche beginnt das islamische Opferfest Eid al-Adha. Pakistanische Ärzte befürchten jedoch, dass dieses die Ausbreitung des Coronavirus begünstigt.

    Islamisches Opferfest
    Einheimische besuchen einen Viehmarkt vor dem jährlichen «Eid al-Adha»-Fest. Das Opferfest ist das höchste islamische Fest und wird zur Zeit der Wallfahrt nach Mekka gefeiert. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Pakistan fängt in einer Woche das islamische Opferfest Eid al-Adha.
    • Ärzte warnen aber vor einem Anstieg der Coronavirus-Zahlen.

    Nur noch eine Woche und das islamische Opferfest Eid al-Adha fängt an. In Pakistan nehmen jedes Jahr 200 Millionen Muslime an dem viertägigen Fest teil, wie die Nachrichtenagentur dpa schreibt.

    Islamisches Opferfest begünstigt Coronavirus-Ausbreitung

    Zu diesem Anlass fahren die Feiernden in überfüllten Bussen und Zügen zu ihren Familien. Dazu gehört auch ein Gebet in den Moscheen. Ärzte befürchten jedoch, dass dadurch die Ausbreitung des Coronavirus vorangetrieben wird. In dem Land gibt es 270'000 Corona-Infizierte.

    «Die nächsten zehn Tage bis zwei Wochen sind sehr, sehr kritisch», sagte Asad Umar, der Leiter einer nationalen Behörde.

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