Irans Präsident räumt nach Massenprotesten Fehler ein

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Iran,

Irans Präsident Massud Peseschkian räumt nach den Massenprotesten im Land Fehler ein. «Die Unruhen und Instabilität im Land erfordern einen realistischeren Ansatz», sagte er laut staatlicher Nachrichtenagentur Irna. Die Regierung solle auch interne Schwächen und Mängel anerkennen und nicht ausschliesslich das Ausland für die Unruhen verantwortlich machen.

Irans Präsident Massud Peseschkian
Irans Präsident Massud Peseschkian. (Archivbild) - keystone

Peseschkian forderte ausserdem einen Dialog mit der Justizbehörde, um einen Prozess für die Freilassung einiger der inhaftierten Demonstrierenden einzuleiten.

Der als moderat geltende Peseschkian vollzieht damit einen Kurswechsel. Irans Führung sprach bislang von einer ausländischen Verschwörung und bezeichnete die Demonstrierenden als Terroristen und von den USA und Israel bezahlte Söldner.

Auslöser der Proteste war die desolate Wirtschaftslage. Die Regierung versprach mit Reformen gegenzusteuern. Doch auch vier Wochen später ist keine Besserung in Sicht. Die nationale Währung des Irans, der Rial, stürzte auf ein neues Rekordtief.

Aus Sicht von Experten gibt es keinen Ausweg aus der Krise, solange der Iran an seinem umstrittenen Atomprogramm und seiner Aussenpolitik festhält. Dies sei der Grund für internationale Sanktionen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #5923 (nicht angemeldet)

Er kann das ja mal den vielen Hinterblibenen erklären 🥱

Weiterlesen

x
2 Interaktionen
Gestiegene Nachfrage
116 Interaktionen
Oster-Weekend

MEHR IN POLITIK

1 Interaktionen
Beirut/Tel Aviv
12 Interaktionen
Budapest
macron hormus iran
9 Interaktionen
Diplomatie
1 Interaktionen
Naypyidaw

MEHR AUS IRAN

Trump
75 Interaktionen
Krieg in Nahost
Sotudeh
Teheran
1 Interaktionen
Teheran
Regisseur
2 Interaktionen
Teheran