Ali Chamenei

    Irans Führung kündigt Rache für Tötung von Ali Chamenei an

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Iran,

    Nach der Beisetzung von Ali Chamenei droht sein Sohn und Nachfolger Modschtaba Chamenei mit Vergeltung gegen Israel und die USA.

    ali chamenei
    Nach der Beisetzung von Ali Chamenei schwört sein Sohn Modschtaba Rache – und behauptet, es gebe bereits eine Namensliste der Zielpersonen. - keystone

    Nach der Beisetzung von Ajatollah Ali Chamenei hat Irans neue Staatsführung Rache geschworen.

    In einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung, die Modschtaba Chamenei zugeschrieben wurde, hiess es laut «ZDFheute»: «Rache ist die Forderung unseres Volkes und muss ganz gewiss erfolgen.»

    Glaubst du, dass der Iran die angekündigte Vergeltung tatsächlich umsetzen wird?

    Der Brief wurde auf Freitag datiert und am Samstag veröffentlicht, wie «T-Online» berichtet. Es war Modschtaba Chameneis erste öffentliche Wortmeldung seit der Beisetzung seines Vaters.

    Zielliste mit Namen soll existieren

    In dem Schreiben kündigte Chamenei an, das Blut seines Vaters und aller Märtyrer der «beiden Kriege» zu rächen. Es gebe bereits eine Liste mit den Namen konkreter Zielpersonen, so «ZDFheute».

    Chamenei schrieb laut «T-Online» zudem: «Unsere Rache hängt weder von meiner persönlichen Existenz noch von der anderer Amtsträger ab. Ob wir nun da sind oder nicht, sie wird geschehen.»

    Die «Stuttgarter Zeitung» berichtet, dass während der Trauerfeierlichkeiten auch Banner getragen wurden, die zum «Mord» an US-Präsident Donald Trump aufriefen. Eine regierungsnahe iranische Tageszeitung habe zudem westliche Staatschefs – darunter auch Bundeskanzler Friedrich Merz – in Gefängnisuniformen abgebildet.

    Chamenei seit Monaten unsichtbar

    Seit seiner Ernennung zum obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten.

    Laut «T-Online» soll er beim Luftangriff auf seinen Vater selbst schwer verletzt worden sein.

    Das iranische Staatsfernsehen bezeichnete ihn als «Kriegsversehrten», ohne Einzelheiten zu nennen, wie «ZDFheute» festhält. Weder Video- noch Audiobotschaften von ihm existieren bis heute.

    Hormus als Zündschnur des Konflikts

    Ali Chamenei war am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden. Daraufhin führten die USA und Israel mehr als fünf Wochen Krieg gegen den Iran, bis eine Waffenruhe vereinbart wurde.

    Modschtaba Chamenei
    Modschtaba Chamenei hat nach dem Begräbnis seines Vaters Vergeltung angekündigt. - keystone

    Trotz eines Rahmenabkommens kommt es laut «T-Online» seither immer wieder zu gegenseitigen Angriffen. Besonders der Streit um die Kontrolle der Strasse von Hormus heizt den Konflikt immer neu an.

    US-Präsident Trump warf dem Iran inzwischen vor, ein Attentat auf ihn zu planen. Er liess auf seiner Plattform Truth Social ausrichten, tausende Raketen seien «schussbereit» und auf den Iran gerichtet.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3895 (nicht angemeldet)

    Jaja diese Witzfiguren drohen immer mit irgendetwas...

    User #5050 (nicht angemeldet)

    Dummes Geschwätz! Donnie wird sie wieder falten, wenn er es nicht vergisst….

    Weiterlesen

    usa iran Chamenei
    22 Interaktionen
    Chamenei beerdigt
    Merz
    «Rache unvermeidlich»
    hormus iran krieg
    14 Interaktionen
    US-Angriffe

    MEHR IN NEWS

    Gepäck Flughafen Zürich
    12 Interaktionen
    Flughafen Zürich
    Ibach SZ
    Ibach SZ

    MEHR ALI CHAMENEI

    Ali Chamenei
    Mullah-Führer tot
    iran präsident religionsführer macht
    10 Interaktionen
    Ali Chamenei
    Terroranschlag zerstörtes Auto Iran
    64 Interaktionen
    Über 100 Tote
    ali chamenei
    59 Interaktionen
    Zorn in Israel

    MEHR AUS IRAN

    2 Interaktionen
    Teheran
    8 Interaktionen
    Teheran
    Iran-Krieg
    Teheran