Iran trifft US-Helikopter – Drohnenboot holt Piloten aus dem Meer
Zwei Soldaten trieben vor Oman rund zwei Stunden im Wasser. Ein unbemanntes Navy-Boot soll sie in Sicherheit gebracht haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Iran schoss einen US-Apache-Helikopter nahe der Strasse von Hormus ab.
- Zwei US-Soldaten trieben danach rund zwei Stunden vor Omans Küste.
- Gerettet wurden sie mit einem unbemannten Drohnenboot vom Typ «Corsair».
Zwei US-Soldaten sind nach dem Abschuss ihres Apache-Helikopters nahe der Strasse von Hormus mithilfe eines unbemannten Drohnenboots gerettet worden. Das berichtet das «Wall Street Journal» unter Berufung auf das US-Militär.
Der Iran habe den Helikopter abgeschossen, als dieser über der Strasse von Hormus patrouillierte, erklärte Donald Trump auf Truth Social. Die zwei Piloten seien «wohlauf und unverletzt».
Nach Angaben des «Wall Street Journal» trieben die Soldaten rund zwei Stunden in den Gewässern vor der Küste Omans.
Danach kam ein unbemanntes Überwasserfahrzeug der US-Marine zum Einsatz. Das Drohnenboot vom Typ «Corsair» wurde vom US-Unternehmen Saronic Technologies gebaut.
Drohnenboot bringt Piloten in Sicherheit
Das Boot brachte die beiden Soldaten von der Absturzstelle an einen sichereren Ort auf See. Dort wurden sie von einem Rettungshelikopter aufgenommen. Ihr Zustand sei stabil.
Laut Bericht war es der erste bekannte Rettungseinsatz eines unbemannten Überwasserfahrzeugs beim US-Militär. Betrieben wurde das Boot von der Task Force 59, einer in Bahrain stationierten US-Marine-Einheit für unbemannte Systeme auf See.
Der «Corsair» ist rund 7,3 Meter lang, bis zu 64 Kilometer pro Stunde schnell und kann etwa 454 Kilogramm transportieren. Ob das Boot bei der Rettung vollständig autonom fuhr oder ferngesteuert wurde, ist nicht bekannt.



















