Der Iran hat nach einer Resolution der IAEA gegen das Land den Betrieb weiterer Zentrifugen zur Anreicherung von Uran angekündigt.
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HANDOUT - Hassan Ruhani (2.v.l), Präsident des Iran, nimmt an einem gemeinsamen Treffen mit Rafael Grossi (l), Vorsitzender der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, teil. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Iran will weitere Zentrifugen zur Anreicherung von Uran in Betrieb nehmen.
  • Dies als Antwort auf eine Resolution der internationalen Atomenergiebehörde.
  • Der Iran beteuert, sein Atomprogramm nur für friedliche Zwecke einsetzen zu wollen.

Das Aussenministerium in Teheran bezeichnete die Resolution am Donnerstag als «hastig» und «unausgeglichen». Der Gouverneursrat der IAEA hatte den Iran darin am Mittwoch zur vollen Zusammenarbeit mit den Inspektoren der Behörde aufgerufen. Von den 35 Ländern in dem Gremium stimmten nach Angaben von Diplomaten nur China und Russland dagegen.

Iran beteuert friedliche Absichten

Die IAEA hatte zuvor schon gewarnt, dass der Iran nur noch wenige Wochen brauche, um Material für eine Atombombe zu bauen. Teheran betont immer wieder, Nukleartechnologie nur für friedliche Zwecke nutzen zu wollen.

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Das Atomkraftwerk Bushehr im Iran. - dpa

Über das iranische Atomprogramm wird seit Monaten wieder in Wien verhandelt, auch unter deutscher Beteiligung. Der diplomatische Prozess zur Rettung des internationalen Abkommens mit dem Iran aus dem Jahr 2015 steckt jedoch fest. Die neuerliche Beschränkung des Atomprogramms ist fast ausverhandelt, doch Washington und Teheran sind noch uneins über die Aufhebung von US-Sanktionen.

Am Mittwoch hatten auch Russlands Präsident Wladimir Putin und Irans Präsident Ebrahim Raisi zu dem Thema telefoniert. Die Zusammenarbeit unabhängiger Staaten könne den «illegalen Druck» des Westens neutralisieren, hiess es anschliessend in einer Mitteilung des Präsidialamtes in Teheran.

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