Ab Montag: USA wollen bei Einreise deine Social-Media-Profile sehen

    Laurin Zaugg
    Laurin Zaugg

    USA,

    Die USA wollen ab Montag die Social-Media-Profile von Touristen kontrollieren. Dies kündigte das US-Heimatschutzministerium bereits letzten Dezember an.

    Trump Social Media
    Seit Donald Trumps Amtsantritt werden Einreisende in die USA stärker kontrolliert. Neu sollen sogar Social-Media-Profile überprüft werden. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ab Montag tritt in den USA eine neue Einreiseregelung in Kraft.
    • Einreisende Touristen müssen neu mehr Daten preisgeben als bisher.
    • Nebst Telefonnummern und Mail-Adressen gehören auch Social-Media-Profile dazu.

    Im Dezember berichtete ein Norweger, ihm sei die Einreise in die USA verweigert worden. Der Grund: Er hatte ein Vance-Meme auf Social Media gepostet. Durch eine neue Regelung könnte dies in Zukunft öfter passieren.

    In den letzten Monaten hat die US-Regierung von Donald Trump die Migrationspolitik verschärft. Ab Montag sollen nun sogar Social-Media-Profile der Reisenden kontrolliert werden.

    Gemäss der neuen Regelung sollen Touristen bei der Beantragung der Esta-Genehmigung mehr Daten preisgeben: Telefonnummern, Mail-Adressen, Kontaktdaten enger Verwandter und alle Social-Media-Profile der letzten fünf Jahre.

    Das US-Heimatschutzministerium setzte im Dezember bei der Bekanntgabe der Regelung eine 60-tägige Frist, um Einspruch zu erheben. Diese endet am Sonntag. Wer bis dahin keinen juristischen Widerspruch eingelegt hat, muss die Regelung akzeptieren.

    Zum Schutz vor ausländischen Terroristen und anderen Bedrohungen

    Bereits ab Montag können also Profile auf Plattformen wie X, Facebook oder Instagram von den Behörden kontrolliert werden. Die Daten müssen online bei der Esta-Anmeldung eingetragen werden. US-Behörden empfehlen einen Antrag mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt.

    Gemäss dem Heimatschutzministerium dient die Regelung zum Schutz der USA vor ausländischen Terroristen und anderen Bedrohungen der nationalen Sicherheit.

    Immer weniger Schweizer reisen in die USA

    Seit dem Amtsantritt von Trump reisen deutlich weniger Touristen in die USA ein. Im März besuchte rund ein Viertel weniger Schweizer die USA.

    Würdest du aktuell in die USA reisen?

    Im Juli verzeichnete das Land 8,9 Prozent weniger Besucher als im Vorjahr. Mit der Einführung der Verschärfung dürften die Zahlen noch weiter sinken.

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    Kommentare

    User #3013 (nicht angemeldet)

    Kein problem, da ich kein Trump und USA hasser bin dürfen sie von mir aus gerne vollen zugriffen haben. Finden werden Sie ja eh nichts

    User #2952 (nicht angemeldet)

    Der Alte vergreifft sich immer mehr an Privatem. Bis keiner mehr Interesse hat an America. Und keiner bremst ihn ab. Armes Amerika

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