Die Gruppe «Grande Rio» hat beim Karneval in Rio de Janeiro den Wettstreit der besten Sambaschulen für sich entschieden.
Mitglieder der Sambaschule «Grande Rio» treten während des Karnevalsumzugs in Rio auf dem Sambadrom Marques de Sapucai auf. Foto: William Volcov/ZUMA Press Wire/dpa
Mitglieder der Sambaschule «Grande Rio» treten während des Karnevalsumzugs in Rio auf dem Sambadrom Marques de Sapucai auf. Foto: William Volcov/ZUMA Press Wire/dpa - sda - Keystone/ZUMA Press Wire/William Volcov

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Gruppe aus Duque de Caxias nördlich von Rio setzte sich mit einer Präsentation zu Ehren der afrobrasilianischen Kultur und der Gottheit Exu gegen elf weitere Schulen durch, die am Wochenende durch das Sambodrom gezogen waren.

Es war der erste Titel für «Grande Rio». «Wir wollten die negativen Vorurteile dekonstruieren, die Exu, der eine vielfältige und lebendige Gottheit ist, aufgrund des religiösen Rassismus zugeschrieben wurden», sagte Zeremonienmeister Leonardo Bora nach der Wahl am Dienstag im Fernsehsender Globo.

Erstmals seit Beginn der Corona-Panemie hatten die Brasilianer am Freitag und Samstag wieder ihren weltberühmten Karneval gefeiert. Im vergangenen Jahr und am eigentlichen Datum im Februar war die Party abgesagt worden. Zehntausende Menschen von der Tribüne aus sowie Millionen vor den Fernsehschirmen in Brasilien und auf der ganzen Welt verfolgten die Umzüge im Sambodrom. Trotz offizieller Absage feierten auch beim Strassenkarneval wieder viele Menschen auf den Strassen. Zahlreiche Sambagruppen - die sogenannten blocos - zogen durch das Zentrum der brasilianischen Metropole.

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