Europäische Staaten planen eigene Mission für die Strasse von Hormus
Sie wollen es selber richten: Sobald der Iran-Krieg zu Ende ist, soll Europa den Verkehr in der Strasse von Hormus mit einem Plan wieder ins Rollen bringen.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Freitag sollen sich Macron und Starmer in Paris treffen. Thema: Die Hormus-Blockade.
- Gemeinsam mit anderen europäischen Staaten arbeiten sie an einer Nachkriegslösung.
- Heikel: Die USA sollen dabei keine Rolle spielen.
Der Verkehr in der blockierten Strasse von Hormus soll schon bald wieder in Gang gebracht werden.
Oder zumindest, sobald die Kämpfe zwischen den Parteien des Iran-Kriegs beendet sind. Darauf bereiten sich die grossen europäischen Mächte in den nächsten Tagen vor.
Wie das «Wall Street Journal» (WSJ) berichtet, sollen sich der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir Starmer schon diesen Freitag in Paris treffen, um einen Plan für die Strasse von Hormus zu schmieden.
Briten befürchten verärgerten Trump
Auch andere Länder würden sich per Videokonferenz zuschalten. Darunter Deutschland, wie das WSJ unter Berufung auf einen hochrangigen deutschen Beamten schreibt.
Brisant: Die Mission soll ohne die «kriegsführenden» Staaten USA, Israel und Iran ablaufen.
Bei den Konsequenzen daraus seien sich Frankreich und Grossbritannien aber nicht ganz einig. Frankreichs Diplomaten finden eine Mission ohne die USA besser, weil ein Einbezug von Amerika vom Iran wohl nicht akzeptiert werden würde.
Briten-Beamte hingegen sehen dies kritisch, da sie befürchten, dass Donald Trump durch den Ausschluss verärgert werden könnte.

















