Ecuador: Polizei stellt mehr als zwei Tonnen Kokain sicher
Die ecuadorianische Polizei hat am Hafen von Machala mehr als zwei Tonnen Kokain sichergestellt. Die Drogen waren in einem Obstcontainer versteckt, der von Puerto Bolívar nach Schweden transportiert werden sollte, wie Innenminister John Reimberg und die Polizei des südamerikanischen Landes auf der Plattform X mitteilten.

Während der Inspektion des für den Export bestimmten Frachtbehälters am Sonntagabend (Ortszeit) habe demnach ein Drogenspürhund angeschlagen. Die Beamten entdeckten daraufhin zwischen den Obstkisten 2.040 Pakete mit Kokain.
Die Ermittlungen zielten nun darauf ab zu klären, wie die Drogen in den Container gelangt sind und wer an der Lieferung beteiligt war, berichtet das ecuadorianische Nachrichtenportal «Expreso».
Ecuador ist in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Transitland für Kokain aus Nachbarstaaten wie Kolumbien und Peru geworden. Schmuggler verstecken Drogen aus Ecuador häufig in Exporten nach Europa, beispielsweise in Bananenkisten.
Im April dieses Jahres hatten Ermittler am Hamburger Hafen in einem mit Bananen beladenen Container aus Ecuador geschmuggeltes Kokain im Wert von rund 30 Millionen Euro entdeckt, das in 1.600 Paketen verpackt war.














