Drei Löwen im Sudan nach Ausbruch aus paramilitärischem Stützpunkt erschossen

    AFP
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    Sudan,

    Ihren Ausbruch aus ihrem Gehege innerhalb eines Stützpunktes der sudanesischen Paramilitärs haben drei Löwen nur kurze Zeit überlebt: Nach Angaben einer Tierschutzorganisation wurden die drei Tiere getötet, bevor sie wieder eingefangen werden konnten.

    Ein Löwe im Rettungszentrum für Tiere nahe Khartum
    Ein Löwe im Rettungszentrum für Tiere nahe Khartum - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Rettungsversuch von Tierschützern kam zu spät .

    Die drei Löwen Leo, Ranas und Amami wurden vor zwei Jahren im Rettungszentrum für Tiere südlich der Hauptstadt Khartum geboren, wie dessen Vertreter Mowatas Kamal am Donnerstag berichtete. Vor kurzem wurden sie demnach jedoch verkauft und auf einer Farm der gefürchteten paramilitärischen Einheiten RSF untergebracht.

    Von dort aus habe sein Zentrum einen Anruf bekommen, wonach die drei Tiere aus ihrem Gehege ausgebrochen seien, berichtete Kamal. Noch während die Vorbereitungen liefen, um die Tiere «sicher einzufangen und zu betäuben», sei das Team angewiesen worden, alles zu stoppen, da die Tiere erschossen worden seien. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft Löwen als «gefährdet» ein.

    Die RSF sind aus der bewaffneten Dschandschawid-Miliz hervorgegangen, die im Darfur-Konflikt auf Seiten der sudanesischen Regierung kämpfte und dabei für zahlreiche Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht wird. Die RSF sollen auch für die tödliche Gewalt gegen Demonstranten während der Massenproteste im Jahr 2019 verantwortlich sein.

    ans/kas

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