Schweizer Armee

    Die nigerianische Armee befreit 31 zu Ostern entführte Gläubige

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Nigeria,

    Die nigerianische Armee hat 31 Menschen aus der Gewalt von Entführern befreit, die während der Osterfeierlichkeiten ein Dorf in Kaduna überfallen hatten.

    Nigeria Nationalgardisten
    Nigerianische Nationalgardisten sitzen vor dem Zollamt. - Keystone

    Die nigerianische Armee hat nach eigenen Angaben 31 Gläubige befreit. Sie waren während der Osterfeierlichkeiten im nigerianischen Bundesstaat Kaduna entführt worden. Fünf Personen wurden demnach jedoch getötet.

    Die Entführung in einem Dorf etwa hundert Kilometer nördlich der Hauptstadt Abuja erfolgte trotz des massiven Einsatzes von Sicherheitskräften, insbesondere in der Umgebung von Gotteshäusern, während der Osterfeiertage.

    Dank eines schnellen Eingreifens hätten die Truppen einen Terroranschlag vereitelt und 31 Zivilisten befreit, die während eines Gottesdienstes im Dorf Ariko entführt worden seien, teilte die Armee am Sonntag in einem Communiqué mit. Fünf Menschen seien von den Angreifern getötet worden.

    «Banditen» arbeiten zunehmend mit Dschihadisten zusammen

    Kaduna ist einer von mehreren Bundesstaaten im Nordwesten und im Zentrum Nigerias, in denen kriminelle Banden, Terror verbreiten, tödliche Überfälle auf Dorfgemeinschaften verüben und Einwohner entführen, um Lösegeld zu erpressen. Die Mitglieder der Banden werden vor Ort als «Banditen» bezeichnet.

    Angetrieben von Profitgier arbeiten diese «Banditen» zunehmend mit Dschihadisten aus dem Nordosten des Landes zusammen, die seit 17 Jahren einen bewaffneten Aufstand führen, um ein Kalifat zu errichten. Es ist unklar, ob die Armee mit der Verwendung des Begriffs «Terroristen» auf Dschihadisten oder auf «Banditen» Bezug nahm.

    Während die Armee ihre Präsenz in der Region verstärkt, um diese kriminellen Gruppen zu bekämpfen, nimmt die Gewalt in Nigeria weiter zu. Mitte Januar wurden beispielsweise mehr als 170 Gläubige aus drei Kirchen in Kaduna entführt. Anfang Februar konnten die zuletzt verbliebenen 89 Gefangenen nach Hause zurückkehren, wie die deutsche Nachrichtenagentur DPA damals berichtete.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1500 (nicht angemeldet)

    Ist Nigeria nicht das reiche Land das von der Schweiz finanziell unterstützt wird ?

    User #5030 (nicht angemeldet)

    Was wird bei uns von links/grün nicht noch alles verleugnet oder weg disqudiert !

    Weiterlesen

    Nigeria
    3 Interaktionen
    Abuja
    Nigeria
    Bei Überfall

    MEHR IN NEWS

    Kanton Thurgau
    Kanton Thurgau
    Heimberg
    Polizei
    8 Interaktionen
    EU-Zusammenarbeit

    MEHR SCHWEIZER ARMEE

    Schweizer Armee
    81 Interaktionen
    Aufrüstung
    Militär
    33 Interaktionen
    Helfen jetzt Frauen?
    Israel Armee Westjordanland
    Westjordanland
    Iran Raketen USA
    2 Interaktionen
    Krieg

    MEHR AUS NIGERIA

    14 Interaktionen
    Lagos
    Angriff Nigeria
    Abuja
    Nigeria
    2 Interaktionen
    Lagos