Grossfahndung nach Massenentführung aus Moscheen in Nigeria

    Keystone-SDA
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    Nach blutigen Angriffen und Massenentführungen in vier Dörfern in Nigeria haben die Sicherheitskräfte des westafrikanischen Landes nach Angaben des Präsidialamts eine Grossfahndung eingeleitet.

    Nigeria
    Nach blutigen Angriffen und Massenentführungen haben die Sicherheitskräfte des westafrikanischen Landes nach Angaben des Präsidialamts eine Grossfahndung eingeleitet. (Symbolbild) - keystone

    Eine Gruppe schwer bewaffneter Männer hatte am Freitag während der Gebetszeit Moscheen in Dekara, Gidan Zana, Sabon Gida und Masaka im nordwestlichen Bundesstaat Niger überfallen. Zwei Tage später veröffentlichten die mutmasslichen Täter in den sozialen Medien ein Video, das Dutzende Entführungsopfer – darunter auch Frauen, Kinder und Babys – in Gefangenschaft in einem Waldgebiet zeigen soll.

    Lokale Medien sprachen von bis zu 600 Entführten sowie zahlreichen Toten. Das Präsidialamt gab keine genauen Opferzahlen bekannt. Auf Anweisung von Staatschef Bola Tinubu haben Militär, Polizei sowie Nachrichtendienste eine koordinierte Rettungsaktion eingeleitet, wie das Präsidialamt mitteilte. «Terror wird Nigeria nicht einschüchtern. Wir werden unser Volk verteidigen, unsere Gemeinden schützen und die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens wahren», sagte der Präsident.

    Massenentführungen, auch von Schulkindern, sind in Afrikas bevölkerungsreichstem Land mit rund 240 Millionen Einwohnern weit verbreitet. Bei den Entführern handelt es sich entweder um dschihadistische Terrormilizen wie Boko Haram oder auch kriminelle Banden. Bislang reklamierte keine Gruppe den Angriff auf die vier Dörfer für sich.

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    Kommentare

    User #8188 (nicht angemeldet)

    Traurig. Aber leider ist es Realität das in Nigeria mehrheitlich Christen verfolgt werden und noch schlimmere Sachen mit Ihnen passieren.

    User #5030 (nicht angemeldet)

    Keine Einmischung aus Europa! Und Reiseverbot für NGO'S!

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