Erdbeben

Venezuela kämpft nach Erdbeben gegen Krankheiten

Sandra Neumann
Sandra Neumann

Venezuela,

Venezuela kämpft weiter mit den Folgen der schweren Erdbeben. Rettungsarbeiten und Hilfseinsätze dauern unverändert an.

Venezuela
Nach dem schweren Erdbeben dauern die Rettungs- und Hilfseinsätze in Venezuela weiter an. - keystone

Mindestens 2295 Menschen kamen ums Leben, mehr als 11'267 weitere wurden verletzt. Tausende Menschen gelten weiterhin als vermisst, während Rettungskräfte unermüdlich nach Überlebenden suchen.

Internationale Helfer versorgen Betroffene in Venezuela mit Hilfsgütern und medizinischer Unterstützung in den Katastrophengebieten. Die USA entsandten zusätzliche Militärangehörige und Einsatzkräfte zur Unterstützung der Rettungsarbeiten.

Wie «ZDFheute» berichtet, wächst die Sorge vor Infektionskrankheiten durch beschädigte Infrastruktur und fehlendes sauberes Trinkwasser. Überfüllte Notunterkünfte und unbehandelte Verletzungen erhöhen das Risiko weiterer Krankheitsausbrüche erheblich.

Venezuela steht vor neuen Herausforderungen

Neben den humanitären Folgen gerät auch die neue Regierung zunehmend unter politischen Druck. Die Erdbeben gelten als erste grosse Bewährungsprobe für Interimspräsidentin Delcy Rodríguez.

Braucht Venezuela nach dem Erdbeben internationale Nothilfe?

Kritik richtet sich gegen die Koordination der Hilfsmassnahmen und das Krisenmanagement staatlicher Behörden. Armut, Obdachlosigkeit und beschädigte Ölförderanlagen verschärfen zusätzlich die wirtschaftlichen Probleme des Landes.

Wie die «Tagesschau» berichtet, schwinden die Hoffnungen auf einen schnellen wirtschaftlichen Aufschwung nach den schweren Erdbeben. Viele Betroffene werfen der Regierung verspätete und unzureichende Hilfe in den zerstörten Regionen vor.

KI beschleunigt Rettung

Neben den Rettungskräften unterstützt inzwischen moderne Technologie die Suche nach Überlebenden in den betroffenen Gebieten. Künstliche Intelligenz analysiert Satellitenbilder und priorisiert besonders schwer zerstörte Regionen für weitere Rettungseinsätze.

nasa venezuela
NASA nutzt gemeinsam mit Partnern KI und Satellitendaten, um Gebäudeschäden nach dem Erdbeben in Venezuela schneller zu erfassen. - Nasa/Jordan Salkin

NASA, Microsoft sowie das europäische Copernicus-Programm werten Veränderungen an Gebäuden und der Landschaft automatisiert aus. Erste Analysen gehen von rund 59'000 beschädigten oder zerstörten Gebäuden im Katastrophengebiet aus.

«Euronews» zufolge helfen die KI-Modelle bei einer schnelleren Koordination der Hilfseinsätze und besseren Verteilung verfügbarer Ressourcen. Fachleute betonen jedoch, dass künstliche Intelligenz die Einsatzkräfte vor Ort nicht ersetzen kann.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #2143 (nicht angemeldet)

Die SP Schweiz war und ist noch immer ein grosser Verehrer des Venezolanischen Diktators Hugo Chavéz und Nicolas Maduro und deren "nuevo socialismo". Hugo Chavéz und Nicolas Maduro's Parolen lauten noch immer "socialismo o muerte!

User #6362 (nicht angemeldet)

Jesses Gott. Ja, das ist auch schlimm. Einer hat mir erzählt, der Geruch von verwesenden Leichen sei das Schlimmste...

Weiterlesen

1 Interaktionen
Fast 12'000 Verletzte
Junge
8 Interaktionen
Nach Erdbeben
Venezuela
6 Interaktionen
Nach Erdbeben

MEHR IN NEWS

ebola impfstoffe
Genf/Bunia/Kinshasa
Heilbronn D

MEHR ERDBEBEN

Venezuela
3 Interaktionen
Caracas
Erdbeben in Venezuela
2 Interaktionen
Nach dem Erdbeben
venezuela
Nach Erdbeben
venezuela
6 Interaktionen
Nach Erdbeben

MEHR AUS VENEZUELA

1 Interaktionen
Bisher 1450 Tote
Venezuela Erdbeben
Venezuela-Beben