Chilenische Behörde erhöht Alarmstufe rund um Vulkan Lascar

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    Wegen eines möglichen Vulkanausbruchs im Norden Chiles haben die Behörden den Zugang zum Gebiet um den Vulkan Lascar eingeschränkt und die Alarmstufe erhöht.

    Der Lascar-Vulkan in Chile im Dezember
    Der Lascar-Vulkan in Chile im Dezember - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mehr als fünf Kilometer hohe Rauch- und Aschesäule erwartet.

    Aufgrund einer «Zunahme der seismischen Aktivität» rief die Geologie- und Bergbaubehörde am Samstag die Alarmstufe Orange aus. Die Behörde sagte Eruptionen mit mehr als fünf Kilometer hohen Rauch- und Aschesäulen vorher, bei denen Bimsstein ausgeworfen und Asche über ein weites Gebiet verteilt werde.

    Die erhöhte Alarmstufe hat eine verstärkte Überwachung des Vulkans zur Folge. Auch werden Schritte für den Schutz von umliegenden Orten wie der etwa 70 Kilometer entfernten Touristenattraktion San Pedro de Atacama ins Rollen gebracht. Die Behörde vergrössert zudem die Sicherheitszone rund um den Krater von fünf auf zehn Kilometer und schränkt so den Zugang weiter ein.

    Der Vulkan Lascar ist 5592 Meter hoch und liegt etwa 1600 Kilometer nördlich der chilenischen Hauptstadt Santiago in einer Gegend nahe der bolivianischen Grenze, die nur spärlich bewohnt ist. Zuletzt brach er im Jahr 1993 aus. Einer der aktivsten Vulkane Chiles im Süden des Landes, der Villarrica, ist derzeit ebenfalls unter Beobachtung.

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