Boote der Gaza-Hilfsflotte sammeln sich im türkischen Marmaris
Die sogenannte «Global Sumud Flotilla» will sich nach Angaben der Organisatoren in den kommenden Tagen im türkischen Hafen Marmaris neu formieren.

Mehrere Boote seien bereits in der Bucht der Hafenstadt eingetroffen, weitere Segelboote aus Griechenland und Italien seien auf dem Weg dorthin, teilten die Aktivisten mit. Daten eines Online-Trackers der Initiatoren zeigten zudem am Donnerstag Bewegungen der Boote in Richtung Marmaris.
Wann die Aktivisten erneut mit Hilfsgütern von Marmaris aus in Richtung Gazastreifen auslaufen wollen, blieb zunächst unklar. Am 12. Mai solle es weitere Informationen zur «nächsten Phase» der Aktion geben, hiess es von den Organisatoren.
Die israelische Marine hatte vergangene Woche mehr als 20 Schiffe der «Global Sumud Flotilla» in internationalen Gewässern westlich von Kreta abgefangen und nach eigenen Angaben 175 Menschen festgenommen. Griechenland nahm die meisten von ihnen auf und organisierte ihre Rückreise in die Herkunftsländer. Zwei Aktivisten wurden von der israelischen Marine nach Israel gebracht und dort inhaftiert.
Mehrere EU-Staaten äusserten Zweifel an der Vereinbarkeit des Stopps in internationalen Gewässern mit dem Völkerrecht. Israel betonte, das Vorgehen gegen die Aktivisten stehe im Einklang mit dem Völkerrecht.










