Tod

    Berichte: Israel untersucht Tod zweier Palästinenser bei Festnahme

    Keystone-SDA
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    Israel,

    Israels Behörden untersuchen Berichte, wonach Sicherheitskräfte zwei sich ergebende Palästinenser erschossen haben sollen.

    Israelische Grenzpolizisten
    Das Justizministerium leitete über seine Kontrollstelle für Polizeiverhalten eine Untersuchung gegen einen Grenzpolizisten ein. (Symbolbild) - dpa

    Israels Behörden ermitteln Berichten zufolge zu einem Vorfall, bei dem israelische Sicherheitskräfte zwei militante Palästinenser im Westjordanland erschossen haben, die sich zuvor ergeben haben sollen.

    Eine Einheit des Justizministeriums, die mögliches Fehlverhalten von Polizisten prüft, habe eine Untersuchung gegen einen Grenzpolizisten eingeleitet, meldete die israelische Zeitung «Haaretz». Auch andere israelische Medien berichteten über den Beginn von Ermittlungen in dem Fall.

    Gesuchte Männer ignorierten Anweisungen

    Israelische Medien berichteten unter Berufung auf beteiligte israelische Sicherheitskräfte, die beiden von Israel gesuchten Männer hätten ihnen erteilte Anweisungen nicht befolgt.

    Sie seien entgegen einer Anordnung in ein von Israels Einsatzkräften umstelltes Gebäude zurückgekehrt, aus dem sie Berichten zufolge zuvor mit erhobenen Händen gekommen waren. Daraufhin seien sie erschossen worden.

    Die israelische Polizei äusserte sich auf Anfrage zunächst nicht zu der Darstellung des Vorfalls in den Medienberichten.

    Video aus Ägypten soll Vorfall nahe Dschenin zeigen

    Ein von einem ägyptischen Sender verbreitetes Video soll den Vorfall am Donnerstag in der Nähe der Stadt Dschenin zeigen. Die Aufnahme konnte zunächst nicht verifiziert werden.

    Israelischen Angaben zufolge wollten die israelischen Sicherheitskräfte die beiden Palästinenser festnehmen. Ihnen wurde demnach unter anderem vorgeworfen, Sprengsätze auf Sicherheitskräfte geworfen zu haben.

    «Die gesuchten Personen gehörten einem Terrornetzwerk in der Gegend an», hiess es weiter. Einzelheiten dazu wurden zunächst nicht genannt.

    Der rechtsextreme Polizeiminister Itamar Ben-Gvir teilte mit, er unterstütze die Sicherheitskräfte, die auf die Gesuchten geschossen hätten. Sie hätten genau so gehandelt, wie von ihnen erwartet. «Terroristen müssen sterben», so Ben-Gvir.

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