Bedrohte Lederschildkröten schlüpfen in Ecuador

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    Ecuador,

    Neun Exemplare der vom Aussterben bedrohten Lederschildkröten sind an der Küste Ecuadors geschlüpft.

    Eine Lederschildkröte auf dem Weg ins Meer
    Eine Lederschildkröte auf dem Weg ins Meer - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eier künstlich ausgebrütet.

    Wie das Umweltministerium des südamerikanischen Landes am Dienstag mitteilte, wurden die Eier der Dermochelys coriacea, so der wissenschaftliche Name der Meeresschildkröte, am Strand von Punta Bikini in der Provinz Manabi künstlich ausgebrütet.

    Die Parkwächter in der Region hatten das Nest nach einem harten Winter verlegt. So sei es möglich gewesen, die Schildkröten künstlich ausbrüten zu können. «Das ist eine wichtige Etappe für Ecuador in Sachen Arterhaltung», erklärte der Tierarzt Daniel Álava vom Reservat der Insel Corazón und Fragatas.

    Es war bereits das zweite Mal gewesen, dass die Eier der Lederschildkröte in Ecuador künstlich bebrütet wurden, wie aus der Mitteilung hervorging. Schon im Januar kamen 60 der Schildkröten, die bis zu drei Meter lang und bis zu einer Tonne schwer werden können, in der Provinz Manabi zur Welt.

    Die Lederschildkröte lebt in gemässigt tropischen, subtropischen und subarktischen Gewässern im Pazifischen, Indischen und Atlantischen Ozean. Sie besitzt eine geringe Reproduktionsrate, da nur aus der Hälfte der Eier Jungtiere schlüpfen. Im östlichen Pazifik ist die Schildkröte vom Aussterben bedroht.

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