Bär attackiert und verletzt vier Menschen in Japan
Ein Schwarzbär hat im japanischen Fukushima vier Menschen verletzt. Die Bärenpopulation in dem Land steigt – so auch die Angriffe auf Menschen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Schwarzbär attackiert in Fukushima (JPN) vier Menschen.
- Drei Männer erleiden leichte Verletzungen, die Frau wird mittelschwer verletzt.
- Im Jahr 2025 sind 196 Menschen durch Bärenangriffe in Japan verletzt worden – ein Rekord.
Ein Schwarzbär hat auf dem Gelände eines Stahlwerks in der japanischen Stadt Fukushima vier Menschen verletzt. Drei Männer erlitten leichte Verletzungen, eine Frau wurde mittelschwer verletzt. Nach Angaben der Feuerwehr besteht für keinen der Betroffenen Lebensgefahr.
Videoaufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie das Tier einen Mitarbeiter verfolgt und zu Boden reisst. Danach greift der Bär weitere Personen auf dem Werksgelände an.
Nach dem Vorfall blieb der Bär zunächst auf freiem Fuss. Zwei Schulen in der Nähe des Geländes wurden als Vorsichtsmassnahme geschlossen. Die Behörden leiteten eine Suche nach dem Tier ein.
Japan kämpft mit immer mehr Bärenangriffen
Im Jahr 2025 sind zwischen April und Oktober 196 Menschen durch Bärenangriffe in Japan verletzt worden. So viele wie nie zuvor in diesem Zeitraum.
Experten machen dafür mehrere Faktoren verantwortlich: Einerseits schrumpfen die natürlichen Lebensräume der Tiere. Andererseits sorgen schlechte Erntejahre dafür, dass Bären in Dörfer und Städte auf der Suche nach Nahrung sind.
Japanische Schwarzbären, auch Asiatic Black Bears genannt, leben vor allem in bewaldeten Gebirgsregionen. Sie sind in ganz Japan verbreitet.
In der Schweiz ist die Situation nicht so dramatisch: Seit 2005 wurden hierzulande 21 Bärenbesuche registriert. Die meisten Bären blieben ein paar Monate. Sie wandern meist nach Italien oder Österreich ab.

















