In Australien wurde der Tod eines sechsten Kindes im Rahmen des Hüpfburg-Unglücks bestätigt. Zwei weitere Kinder befinden sich in kritischem Zustand.
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An der Hillcrest-Grundschule wird der Opfer des Hüpfburg-Unglücks gedacht. Foto: Ethan James/AAP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Donnerstag ereignete sich in Australien ein tragisches Hüpfburg-Unglück.
  • Eine Hüpfburg wurde vom Wind erfasst und mehrere Kinder stürzten in die Tiefe.
  • Jetzt wurde der Tod eines sechsten Kindes bestätigt.

Es sollte ein fröhliches Schulfest zum Ende des Jahres werden - und endete in einer Katastrophe. Jetzt ist ein weiteres Kind seinen schweren Verletzungen erlegen. Wenige Tage nach dem Hüpfburg-Unglück auf der australischen Insel Tasmanien ist ein sechstes Kind an seinen Verletzungen gestorben. Das bestätigte Polizeikommissar Darren Hine in Devonport im Norden der Insel.

Dort wurde eine aufblasbare Hüpfburg am Donnerstag bei einem Schulfest einer Grundschule durch heftigen Wind in die Luft gerissen.

Zwei Kinder in Australien noch immer in kritischem Zustand

Mehrere Kinder stürzten Augenzeugen zufolge aus bis zu zehn Metern Höhe in die Tiefe. Zwei Kinder befänden sich noch immer in kritischem Zustand in einem Krankenhaus der tasmanischen Hauptstadt Hobart, sagte Hine weiter. Ein drittes erhole sich zu Hause.

Die Hillcrest-Schule in Australien hatte ihre Weihnachtsfeier abgehalten und mit Aktivitäten wie dem Hüpfburg-Hüpfen das Ende des Jahres gefeiert. Die Ermittlungen, wie es zu dem Unglück kam, würden einige Zeit brauchen, sagte Hine.

Polizei von New South Wales hilft mit

«Angesichts des Ausmasses dieses kritischen Vorfalls und der Notwendigkeit, innerhalb kurzer Zeit mit einer grossen Zahl traumatisierter Kinder zu sprechen, haben wir ein Angebot der Polizei von New South Wales (Bundesstaat in Australien) angenommen, bei den Befragungen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu helfen». Das fügte Hine hinzu.

Der Premierminister von Australien, Scott Morrison, sagte, dass zusätzlich 800.000 australische Dollar (etwa 507.000 Euro) zur Verfügung gestellt würden, um Traumaberatung für die Betroffenen zu finanzieren.

Davon sollen etwa 250.000 Dollar für Ersthelfer bereitstehen und 550.000 Dollar für die Allgemeinheit, wie die australische Nachrichtenagentur AAP berichtete. Ausserdem ging mehr als eine Million Dollar an Spenden zur Unterstützung der Trauernden ein.

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